Karlheinz Töchterle: Forschungs- und Technologiebericht 2012 ist Ansporn und Bestätigung

Wissenschafts- und Forschungsminister im Ausschuss Forschung, Innovation und Technologie

Wien (OTS) - "Ansporn und Bestätigung" sieht Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle im Forschungs- und Technologiebericht 2012, der heute im Ausschuss Forschung, Innovation und Technologie thematisiert wurde. Trotz Konsolidierungspaket strenge sich die öffentliche Hand besonders an, um die zentralen Zukunftsbereiche Forschung, Innovation und Technologie im Sinne der FTI-Strategie der Bundesregierung weiter auszubauen und die Forschungsstärke damit zu erhöhen. Neben den öffentlichen Mitteln seien auch weitere private Mittel notwendig, so Töchterle. Positiv hob er die hohe Rückflussquote von 130 Prozent im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm sowie die erfolgreiche Einwerbung von ERC-Grants hervor.

Österreich weist in der EU die fünfthöchste F&E-Quote auf. In der Grundlagenforschung sind die Ausgaben, wie auch im Forschungs- und Technologiebericht deutlich festgehalten, in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich gestiegen: zwischen 2002 und 2009 um 71 Prozent (von 819 Millionen Euro auf 1.397 Millionen Euro). Zentraler Träger der Grundlagenforschung sind dabei die Hochschulen: Rund 73 Prozent der Grundlagenforschung ist im Hochschulsektor beheimatet. Die Quote für Grundlagenforschung konnte gesteigert werden, wenn auch noch nicht im gewünschten Ausmaß. "Wir streben eine deutliche Steigerung der Grundlagenforschungsquote in den kommenden Jahren an", so Töchterle. Erste Weichen seien etwa mit der Hochschulmilliarde, dem langfristigen Budgetpfad für das IST Austria sowie den maßvollen Mittelsteigerungen für den Wissenschaftsfonds FWF gestellt. Dazu kommt die Ausweitung der Doktoratskollegs in den kommenden vier Jahren. Dafür stehen zusätzlich 18 Millionen Euro zur Verfügung, rund 100 Stellen für Nachwuchswissenschaftler/innen werden geschaffen.

Der Forschungs- und Technologiebericht wird jährlich im Auftrag der Bundesministerien für Wissenschaft und Forschung (BMWF), Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) von Joanneum Research, dem Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung, dem Austrian Institute of Technology sowie unter Beteiligung der Statistik Austria erstellt. Der Bericht für das Jahr 2012 wurde Ende Mai im Ministerrat beschlossen und heuer erstmals von allen drei zuständigen Ressortminister/innen gemeinsam präsentiert.

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