Klikovits: Unsicherheitsminister Darabos hat wieder zugeschlagen

Irreführende Zahlen zu Katastropheneinsätzen – Fakten zeigen: 70 Prozent der Grundwehrdiener sind bei Katastrophen im Einsatz – Verteidigungsminister verspielt Glaubwürdigkeit

Wien, 05. September 2012 (ÖVP-PK) "Unsicherheitsminister Darabos hat wieder zugeschlagen", betont ÖVP-Wehrsprecher Oswald Klikovits zu einem heutigen Bericht des "Standard". "Die Zahlen,
die Darabos heute ventiliert, sind aufs Jahr hochgerechnet. Fakt
ist aber: Bei Katastrophen sind rund 70 Prozent der Grundwehrdiener im Einsatz. Beim Hochwasser 2002 waren es sogar 85 Prozent", so Klikovits. "Der Verteidigungsminister spielt hier ein übles Spiel auf dem Rücken der Sicherheit dieses Landes: Glücklicherweise gibt es nicht jeden Tag eine Katastrophe. Aber wenn es dazu kommt, braucht es auf Knopfdruck Hilfe für die Betroffenen. Hilfe, die Darabos mit seiner mutwilligen Zerstörungswut auf's Spiel setzen will. Dies bestätigt der Minister sogar, indem er immer wieder auf manipulierte, falsch berechnete und irreführende Zahlen zurückgreift", so Klikovits, der zudem eine "Verhöhnung" von Darabos gegenüber den tausenden Grundwehrdienern sieht, die im Katastrophenfall "parat stehen und anpacken". ****

Es braucht eine sachliche Diskussion, auf Basis ordentlicher Zahlen und Fakten! "Seit 1945 haben wir keinen Krieg, und trotzdem brauchen wir dieses Bundesheer als unsere Versicherung. Man schließt ja auch keine Versicherung ab, wenn es bereits brennt. Darabos muss endlich begreifen, dass man mit der Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher unter keinen Umständen spielen darf", betont Klikovits. Der ÖVP-Wehrsprecher abschließend: "Tag für Tag büßt Darabos ein Stückchen mehr von seiner Glaubwürdigkeit ein. Mit dem heutigen, undurchdachten Manöver hat er einmal mehr bewiesen, dass er seine persönlichen Launen vor die Sicherheit der Österreicher stellt. Gerade solche Manöver bestätigen den Kurs der ÖVP: Ja zu einer Reform des Bundesheeres, auf Basis des Erhalts von Wehrpflicht und Zivildienst. Nur so kann der Katastrophenschutz aufrecht erhalten werden."

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