VP-Mickel: Verpflichtende Einbindung der Schulpartner bei Schulsanierungen

Wien (OTS) - "Unsere Kinder verbringen immer mehr Zeit in Kindergärten und Schulen. Diese sind die ersten Bildungseinrichtungen und müssen als solche auch verstärkt wahrgenommen werden", betont BV Veronika Mickel, Landesleiterin der Wiener ÖVP Frauen. Viele Schulen in Wien sind in schlechtem Zustand. Schulsanierungen passieren zudem meist über die Köpfe der Schulpartnerinnen und Schulpartner hinweg. "Die Sanierung von Schulen obliegt der Stadt Wien gemeinsam mit den Bezirken, ohne Mitspracherecht von Schulgremien, Lehrenden, Eltern und Schülerinnen und Schülern", so Mickel weiter.

Sparen auf dem Rücken von Kindern

Während die Stadt Wien jährlich rund 50 Millionen Euro (50,32 Millionen Euro alleine im Jahr 2011) für Öffentlichkeitsarbeit ausgibt, wird in den Schulen nur das Notwendigste saniert und auf dem Rücken unserer Kinder gespart. Das Schulsanierungspaket läuft 2017 aus, insgesamt werden 2007 - 2017 rund 570 Millionen Euro für Maßnahmen in 242 Pflichtschulen in Wien investiert. Schulsanierung geschieht noch dazu ohne die Einbindung der Schulpartner - Lehrer, Eltern, Schüler. Mickel: "Die Stadt Wien ist gefordert, Modelle der Einbindung der Schulpartner/innen bei Schulsanierungen zu erarbeiten. Das Wohl unserer Kinder muss endlich in den Mittelpunkt rücken. Es kann nicht sein, dass die Schulen der Stadt Wien kaum mehr wert sind, als die jährliche Öffentlichkeitsarbeit."

Aktionstag Schulsanierung

Die Wiener ÖVP Frauen fordern, dass die Schüler, Lehrer, Direktion und Eltern selber entscheiden können, wie ihre Bildungseinrichtung aussieht. Daher starten die Wiener ÖVP Frauen in allen Bezirken am 5. September eine Aktionswoche, bei der Unterschriften für die verpflichtende Einbindung gesammelt werden. Die Petition lautet:
"Wir fordern die verpflichtende Einbindung von Schulpartnern, Lehrern, Schülern und Eltern im Rahmen von Beteiligungsprozessen bei der Schulsanierung, damit die, die in der Schule vor Ort sind, über die Gestaltung ihrer Bildungseinrichtung mitentscheiden können!"

"Mit dieser Aktion wollen wir aufzeigen, dass jene, die direkt von Sanierungsmaßnahmen betroffen sind, selbst entscheiden können, wie ihre Bildungseinrichtung - die immer mehr zum Lebensraum wird -gestaltet ist", so Mickel abschließend.

Die Petition steht auch auf der Homepage zum download zur Verfügung:
www.wienerinnen.at/schulsanierung

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