Wien soll Otto-Habsburg-Brücke bekommen

VP-Kroiher: Überfällige Ehrung für verdienten Europäer

Wien (OTS) - "Wien als seine Heimatstadt hat dem verdienten Europäer Otto Habsburg bis heute kein würdiges Denkmal gesetzt. Daher wollen wir eine Penzinger Brücke in 'Otto Habsburg Brücke' umbenennen", so der Penzinger ÖVP-BezR Markus Kroiher.

Die Penzinger ÖVP hat dafür zwei Brücken im Visier, die Richtung Schloss Schönbrunn gehen. Entweder die Kennedybrücke mit der U4-Station Hietzing oder die "Schlossbrücke", die ohne eigentlichen Namen die Fortsetzung der Johnstraße und Schlossallee zum Schloss Schönbrunn bildet. In beiden Fällen würden keine großen Kosten entstehen, da keine Gebäude mit neuer Adresse versehen werden müssten. Ein entsprechender Antrag wird nun in der Bezirksvertretungssitzung am 12. September 2012 eingebracht.

Otto Habsburg hatte sich mehrfach um Österreich und die europäische Vereinigung verdient gemacht. So engagierte er sich gegen den Nationalsozialismus und verhalf bedrohten Menschen in Österreich zur Flucht - was ihn nach Todesdrohungen selbst zum Exil zwang. Schon in der Zwischenkriegszeit hatte er versucht, zwischen den verfeindeten Austromarxisten und dem Ständestaat zu vermitteln, um einen gemeinsamen Kampf gegen den Nationalsozialismus zu erreichen. Zum Ende des Kommunismus trug er unter anderem durch das "Paneuropa-Frühstück" an der österreichischen Grenze Ungarns bei, durch das er hunderten DDR-Familien zur Flucht verhalf. Und als mehrmaliger Alterspräsident des Europaparlaments hat er sich um das Friedensprojekt EU verdient gemacht. "Es ist höchste Zeit, dass endlich auch seine Heimatstadt des verdienten Europäers gedenkt und Wien seine Otto-Habsburg-Brücke bekommt", so Kroiher abschließend.

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