FPÖ: Strache: Fußfessel für Sexualverbrecher ist Verhöhnung der Opfer

Täter müssen ihre Strafe im Gefängnis verbüßen, GPS hin oder her

Wien (OTS) - "Sexualstraftäter müssen ihre Strafe im Gefängnis verbüßen und dürfen sich nicht in Freiheit bewegen, GPS hin oder her", erklärte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache heute zu den diesbezüglichen Plänen der Justizministerin.

Es sei außerdem völlig inakzeptabel, den Opfern zumuten zu wollen, ebenfalls einen Sender zu tragen, der reagiert, wenn sich der mit einer Fußfessel ausgestattete Täter in der Nähe des Opfers befindet, so Strache. "Das Opfer hat wahrlich bereits genug gelitten. Es darf nicht auch noch gezwungen werden, permanent achtgeben zu müssen, ob sich der Verbrecher, der sich an ihm vergangen hat, in seiner Nähe befindet. Die psychische Belastung für das Opfer wäre enorm." Dies wäre ein grober Verstoß gegen die Schutzfunktion des Staates.

"Verurteilte Sexualverbrecher gehören ins Gefängnis und nicht auf die Straße", stellte Strache unmissverständlich klar. Hier müsse es eine Null-Toleranz-Politik geben. "Der Opferschutz gehört vor den Täterschutz."

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