Boote-Film "Acht Millionen Fußballtrainer - Wie Österreich Weltmeister wird" am 6. September in ORF 2

Ein Film über die Leidenschaft der Österreicher

Wien (OTS) - Österreich hat schlechte Fußballspieler, aber die besten Fußballtrainer! Vor dem TV-Gerät sitzend oder im Bett liegend geben die Beobachter der Spiele unserer Nationalmannschaft ihre Einschätzungen zum Besten. Sie haben jede Menge Tipps auf Lager und überlegen, wie die Nationalelf besser werden könnte. Zum zweiten Mal - nach "Kicking Cooks" für die Fußballeuropameisterschaft 2008 -widmet sich Regisseur Werner Boote ("Plastic Planet") dem runden Leder. "Acht Millionen Fußballtrainer" - eine Produktion der Felix Breisach Medienwerkstatt aus dem Jahr 2012 - ist ein Film über Österreicher, die leidenschaftlich mit dem Nationalteam mitfiebern, obwohl es kaum zu Siegesfeiern kommt, und steht am Donnerstag, dem 6. September 2012, um 21.05 Uhr auf dem Programm von ORF 2.

Die Altinternationalen am Wiener Fußballer-Stammtisch kritisieren das leidige Tormannproblem. Engagierte Fußballfans der Leopoldaueralm echauffieren sich hitzig über die mangelnde Österreichverbundenheit der Legionäre im Team. Alexandra Sani, ein in Ungarn geborener und in Österreich wohnender Fan der österreichischen Nationalmannschaft, sieht sich jedes Spiel im Bett an und träumt: "Schade, dass die österreichischen Spieler nicht so sexy sind wie Beckham oder Ronaldo." Am Brunnenmarkt bringt ein Marktstandler die Situation auf den Punkt: "T-Shirts der Spanier, Holländer und Deutschen sind sehr begehrt. Österreichische Dressen will niemand."

Sehr erfolgreich sind die Österreicher beim Damenfußball und im Tischfußball. Die Neulengbacher Frauen spielen regelmäßig Champions League und haben zehnmal in Folge den Meistertitel errungen. Eine ihrer Stärken ist die Torfrau Manuela Zinsberger, die ihrer Mannschaft den nötigen Rückhalt gibt. Damenfußballerinnen müssen durchtrainiert sein. "Fesch sind wir allemal!", ergänzt Österreichs gut aussehende Teamspielerin und Torjägerin Nina Burger.

Die österreichischen Tischfußballer wurden bereits mehrmals Weltmeister und deklassierten auf ihren Wegen klingende Fußballnationen wie Frankreich, Deutschland, Spanien und Holland. "Es ist eine Ehre, in der österreichischen Nationalmannschaft zu spielen. Wenn die Bundeshymne klingt, bin ich jedes Mal aufs Neue ergriffen und kämpfe daraufhin um jeden Ball", so Andreas Rumpler, der zu den jüngeren Spielern im Team zählt. Nach dem Sieg im WM-Finale fügt Routinier Laszlo Teke hinzu: "Vielleicht schaffen es die Rasenfußballer, sich von uns etwas abschauen!"

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