FPÖ: Kickl: Pünktlich zum Ferienende startet Jagdsaison auf Martin Graf von Neuem

Zeitungsartikel mit anonymem handschriftlichem Vermerk löste Ermittlungen aus

Wien (OTS) - Wenig erstaunt zeigt sich FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl darüber, dass nun strafrechtliche Ermittlungen gegen den Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf in der Causa der Meschar-Privatstiftung laufen. "Es war klar, dass die Jagdsaison pünktlich zum Ende der Parlamentsferien neu eröffnet wird", so Kickl.

Interessanter sei da schon die Art und Weise, wie es zu den aktuellen Ermittlungen gekommen sei: "Es war nicht etwa so, dass die seit neun Monaten mit dem Stiftungsstreit befasste Richterin am Handelsgericht strafrechtliche Verdachtsmomente dokumentiert und der Staatsanwaltschaft übermittelt hätte. Auslöser war vielmehr ein kopierter Bericht aus der 'Kleinen Zeitung' mit dem anonymen handschriftlichen Vermerk 'Erstatte Anzeige gegen Martin Graf! (Untreuehandlungen!)'." Und selbst dieses Schreiben ging nicht bei der Staatsanwaltschaft ein, sondern beim Justizministerium: "Von dort gab es dann offenbar den Auftrag an die Staatsanwaltschaft, unverzüglich Ermittlungen aufzunehmen", schildert Kickl den weiteren Weg der "Anzeige".

Mit freiem Auge sei erkennbar, dass es sich um eine politisch motivierte Aktion handle, die vom Sachstand völlig losgelöst ins Laufen gebracht wurde. "Die vom Handelsgericht angeforderte Stellungnahme des vom Gericht selbst bestellten Wirtschaftsprüfers entlastet Martin Graf in allen Punkten", erinnert Kickl.

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