WKÖ-Vize RfW-BO Amann: Beste Job-Offensive wäre eine Senkung der Lohnnebenkosten!

Die AK könne ihr "Klassenkampf-Mantra" vom "bösen" Unternehmer noch so oft wiederholen: Es werde dadurch nicht "wahrer". Den Betrieben den "Schwarzen Peter" umzuhängen, sei "schäbig".

Wien (OTS) - "Die beste Job-Offensive wäre eine Senkung der Lohnnebenkosten, speziell für Ältere sind die ALV-Beiträge wieder zu senken", so heute WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann. Mit dem Schröpfpaket hätten SPÖVP Arbeitsverträge mit älteren Arbeitnehmern allerdings deutlich verteuert, da der Arbeitslosenversicherungs-Beitrag jetzt bis zur Erreichung einer Alterspension geleistet werden müsse.

Die Arbeiterkammer mache es sich mit ihren Forderungen - etwa der nach einem Bonus-Malus-System für Betriebe bei der Beschäftigung von älteren Arbeitnehmern - wieder einmal "sehr leicht". "Die AK sollte sich einmal überlegen, wer in diesem Land Arbeitsplätze schafft und langfristig sichert: Im Wesentlichen sind es die Kleinst-, Klein-und Mittelbetriebe. In den heimischen Familienbetrieben arbeiten hunderttausende hochqualifizierte ältere Mitarbeiter, die ein hervorragendes Know-how haben, das auch geschätzt wird. Keiner von diesen Betrieben schickt ältere Mitarbeiter "einfach so" in die Arbeitslosigkeit. Die AK kann ihr "Klassenkampf-Mantra" vom "bösen" Unternehmer noch so oft wiederholen: Es wird nicht "wahrer"!", so Amann. Die hohen Lohnkosten würden dazu führen, dass Betriebe, die Jobs schaffen, steuerlich "bestraft" würden. Mit dem Sparpaket habe die SPÖVP-Regierung die Steuerschrauben noch einmal "bis über den Anschlag" angezogen.

"Wenn sich die AK für mehr Jobs - auch für Ältere - einsetzen will, dann sind ihre SPÖ-Parteifreunde in der Regierung und deren Juniorpartner ÖVP die richtigen Ansprechpartner. Zu versuchen, den Betrieben den "Schwarzen Peter" umzuhängen, ist "schäbig"", so Amann. Vor allem, da die AK gleichzeitig "seelenruhig" zugeschaut habe, wie allen - auch den Arbeitnehmern - noch mehr Steuern "aufgebrummt" würden. In Summe beweise die AK nur einmal mehr, dass nicht mehr die Vertreterin der Arbeitnehmer sei, die Gewerkschaft "bevormunde" die AK ja schon seit Jahrzehnten. So eine AK müsse sich die Frage nach ihrer Existenzberechtigung schon gefallen lassen, und wozu ihre Mitglieder eigentlich ihren AK-Beitrag zahlen.

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