Mikl-Leitner: Gerechtigkeit für Leiharbeitskräfte

ÖAAB-Forderung erfüllt - Gesetzesänderung beendet Diskriminierung von Leiharbeitskräften

Wien (OTS) - "Der heute im Ministerrat verabschiedete Gesetzesentwurf zur Umsetzung der "EU-Leiharbeitsrichtlinie" bewirkt, dass es endlich zu einer Gleichbehandlung von Leiharbeitskräften und der Stammbelegschaft kommt. Das bedeutet, dass zukünftig die Leiharbeitskräfte den gleichen Zugang zu den betrieblichen Wohlfahrtseinrichtungen wie Gemeinschaftsverpflegung, Kinderbetreuungseinrichtungen und Beförderungsmittel haben wie die regulär Beschäftigten. Die Gleichstellung haben wir als ÖAAB seit Jahren gefordert und uns auf allen Ebenen für Verbesserungen eingesetzt. Dank der EU-Richtlinie finden unsere Forderungen nun Eingang in das nationale Recht", zeigt sich ÖAAB-Bundesobfrau Johanna Mikl-Leitner erfreut.

"Außerdem soll der Arbeitnehmerschutz für Leiharbeitskräfte durch Verstärkung der Koordination zwischen Leih- und Beschäftigungsbetriebe verbessert werden. Dies soll vor allem dadurch erreicht werden, dass die schon bisher bestehenden Informationspflichten der Leihbetriebe an die Beschäftigungsbetriebe künftig nachweislich schriftlich erfüllt werden müssen", ergänzt Mikl-Leitner.

In Österreich zählten im Jahr 2011 74.783 Menschen zu den überlassenen Arbeitskräften. Davon 57.919 Männer und 16.868 Frauen. Mit dem verabschiedeten Gesetzesentwurf erfolgt die Umsetzung der "EU-Leiharbeitsrichtlinie" in nationales Recht.

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