Ungerechte Verteilung der EU-Agrargelder

Wien (OTS) - Den 8,4 Mio österreichischen Einwohnern kosten die Direktzahlungen an die EU gewaltige 260,4 Mio Euro pro Jahr - "Geld, welches unsere Bauern dringend benötigen, jedoch nach Osteuropa, Griechenland, Spanien und Frankreich fließt", so der freiheitliche Agrarsprecher NAbg. Harald Jannach. Der Grund dafür ist Jannach schleierhaft, denn diese Länder haben in keiner Weise eine derart kleinbäuerlich strukturierte Landwirtschaft, wie Österreich.

Unser Land gehört zu den Nettozahlern - das bedeutet, wir zahlen mehr nach Brüssel ein, als wir zurückbekommen. Betrachtet man die Agrargelder, so muss jeder einzelne österreichische Bürger, vom Kleinkind bis zum Pensionisten, unterm Strich 31,-- Euro pro Jahr an die EU überweisen. Frankreich im Gegensatz dazu erhält aus dem Agrartopf pro Einwohner 20,-- Euro! "Es ist einfach nicht zu verstehen, warum ein französischer Bauer von der EU profitiert, und ein österreichischer Landwirt nur zur Kasse gebeten wird", beschwert sich Jannach. An der Topografie kann es nicht liegen, denn Frankreich hat im Vergleich zu Österreich einen verschwindend kleinen Alpenanteil von nur 7 %. Österreichische Landwirte dagegen leben auf 65 % Alpengebiet.

Man kann es drehen und wenden, wie man will, es ist in jeder Hinsicht eine ungerechte Verteilung, empört sich Jannach und empfiehlt dem Landwirtschaftsminister, sich die Agrarzahlen aller EU-Länder etwas genauer anzusehen, und endlich für die österreichischen Bauern in Brüssel einzustehen, so Jannach abschließend.

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