Seeber: Wasser sparen mit neuen Technologien

EVP-Umweltsprecher will "öffentliche Hand, Forschung und Industrie an einen Tisch holen", um Wassertechnologien zu fördern

Brüssel, 04. September 2012 (OTS) Der Umweltsprecher der Europäischen Volkspartei (EVP) Richard Seeber begrüßt die neue "Innovationspartnerschaft" für Wasser, mit der Wasserverbrauch reduziert und gleichzeitig neue Technologien gefördert werden sollen. "Klimawandel und knappe Wasserreserven machen Handeln notwendig. Wenn wir die öffentliche Hand, Forschung und Industrie an einen Tisch holen, können neue, innovative Lösungen gefunden werden. Das ist gut für die Umwelt und hilft, die europäische Marktführerschaft bei Wassertechnologien auszubauen", so Seeber heute in Brüssel. Im Rahmen der parlamentarischen "Intergruppe Wasser" im Europäischen Parlament diskutieren die Abgeordneten unter Seebers Vorsitz heute mit dem EU-Umweltkommissar Janez Potocnik, wie die Innovationspartnerschaft organisiert und finanziert werden kann. ****

"Wir wollen neue Produkte und Dienste fördern. Ich bin absolut dagegen, Duschköpfe zu regulieren oder traditionelle Wasserhähne zu verbieten. Aber wir müssen neuen Erfindungen zum Durchbruch verhelfen", so Seeber. Die neuen Innovationspartnerschaften sollen vor allem das Wassermanagement in Städten, in der Industrie und in der Landwirtschaft verbessern. Die Partnerschaft soll die öffentliche Wasserwirtschaft, kleine und mittlere Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunalverwaltungen, wassernutzende Industrien und den Finanzsektor zusammenbringen.

Nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) steigt der weltweite Wasserverbrauch doppelt so schnell wie die Weltbevölkerung. In der EU beträgt der Wasserverbrauch zwischen 100 und 200 Liter Leitungswasser pro Tag pro Kopf. "Das Problem ist aber nicht der Wasserverbrauch in Haushalten, sondern in der Energieproduktion und in der Landwirtschaft. Hier müssen wir ansetzen", so Seeber abschließend.

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