FPÖ-Mölzer: In Nahost wächst die Kriegsgefahr, und die EU schweigt dazu

Brüssel muss sich für atomwaffenfreien Nahen Osten einsetzen - Iran hat Zweifel über sein Atomprogramm auszuräumen, Existenzrecht Israels muss außer Frage stehen

Wien (OTS) - Mit Gewalt werde sich der Streit um das iranische Atomprogramm mit Sicherheit nicht lösen lassen, nahm heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, zu Berichten Stellung, wonach Israel in den nächsten Wochen die iranischen Nuklearanlagen angreifen könnte. "Sollte es dazu kommen, dann droht der gesamte Nahe Osten in Chaos und Krieg zu versinken", warnte Mölzer.

Angesichts der ständig wachsenden Kriegsgefahr in Nahost kritisierte das freiheitliche Mitglied des außenpolitischen Ausschusses des Europäischen Parlaments das Schweigen Brüssels. "Wenn der EU die Erhaltung des Friedens ein wirklich so großes Anliegen ist, dann muss sie zwischen den Streitparteien vermitteln. Wenn es nämlich zu einem Krieg in der Region käme, wären die Folgen für Europa - etwa was zu erwartende Flüchtlingsströme oder die Sicherheit der Erdölversorgung betrifft - enorm", erklärte Mölzer.

Insgesamt müsse das Ziel der Europäischen Union, so der freiheitliche EU-Abgeordnete, ein atomwaffenfreier Naher Osten sein. "Frieden und Stabilität in der Region kann nur durch eine allgemeine Abrüstung erreicht werden, weshalb Brüssel auf beide Seiten Druck auszuüben hat. Außerdem muss das Existenzrecht des Staates Israels außer Zweifel stehen, und Teheran hat bezüglich seines umstrittenen Atomprogramms alle Karten auf den Tisch zu legen", schloss Mölzer.

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