Karlheinz Töchterle: Vor dem Studium kommt das Inskribieren - Frist endet morgen

Umfangreiches Informationspaket - klar definierter Ausnahmekatalog für Härtefälle

Wien (OTS) - "Vor dem Studium kommt das Inskribieren" - in diesem Wintersemester gilt erstmals die Neuregelung der Inskription: Die entsprechende Frist für den erstmaligen Beginn eines Studiums endet dabei österreichweit morgen. Mit einem umfangreichen Informationspaket des Wissenschafts- und Forschungsministeriums (BMWF), der Universitätenkonferenz (uniko) und der Österreichischen Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH) werden und wurden (angehende) Studierende darüber informiert. Die von Ministerium, uniko und ÖH gemeinsam erarbeitete und im April beschlossene Neuregelung bringt den Universitäten mehr Planungssicherheit. "Erstmals wissen die Unis mit Studienbeginn, mit wie vielen Studierenden sie rechnen können. Davon profitieren sowohl Studierende als auch Lehrende", betont Wissenschafts-und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle. "Studieninteressierte haben noch heute und morgen die Möglichkeit, sich an einer Universität zu inskribieren - ich erwarte, dass viele diese Möglichkeit wahrnehmen." Um Härtefälle zu vermeiden, gibt es einen klar definierten Ausnahmekatalog.

Für die Neuregelung der Inskription wurde vom Ministerium der uniko und der ÖH ein umfangreiches Informationspaket geschnürt: Von der direkten Information der Maturant/innen über Informationen via Printmedien und im Internet (www.studienbeginn.at) bis hin zu Informationen direkt an die Präsenzdiener sowie Informationen seitens uniko und ÖHs an den Unis (Newsletter, Beratungsstellen etc.).

Neuregelung der Inskription

Die von BMWF, uniko und ÖH erarbeiteten (neuen) Rahmenbedingungen für die Erstzulassung zu Bachelor- und Diplomstudien im Überblick:
- Allgemeine Zulassungsfrist für die erstmalige Zulassung (nicht also Fortsetzung des Studiums) zu einem Bachelor- oder Diplomstudium bis 5. September. Für Studien mit Aufnahmeverfahren bzw. Aufnahmebedingungen oder Eignungstests werden aufgrund des dadurch benötigten Zeitaufwands eigene Fristen festgelegt (zB Psychologie, Publizistik, Medizin, Kunststudien, Sport).
- Durch einen klar definierten Ausnahmekatalog werden Härten in Einzelfällen abgemildert. Diese können dann in der Nachfrist (im Wintersemester: 30. November, im Sommersemester: 30. April) inskribieren.
- Frist zur Fortsetzungsmeldung (wie bisher): 30. November -Gesetzlich festgelegte Vereinfachung des Bachelor-Master-Umstiegs bei Studienabschlüssen an derselben Universität
- Analoge Regelungen für die Zulassung zum Sommersemester (5. Februar, Nachfrist bis 30. April)

Der Ausnahmekatalog im Überblick

  • Nichtbestehen eines Aufnahme- oder Zulassungsverfahrens oder der Studieneingangs- und Orientierungsphase in einem anderen Studium, sofern das Ergebnis für das Wintersemester erst nach dem 31. August, für das Sommersemester erst nach dem 1. Februar vorliegt;
  • Erlangung der Allgemeinen Universitätsreife für das Wintersemester erst nach dem 31. August, für das Sommersemester erst nach dem 1. Februar;
  • bei Zivildienern, Präsenzdienern und bei Ableistung eines freiwilligen sozialen Jahres, sofern zum 31. August bzw. 1. Februar der Dienst geleistet wurde bzw. eine Einberufung bestand und der Dienst später nicht angetreten oder vor Ende der Nachfrist abgebrochen oder unterbrochen wurde;
  • Personen, die glaubhaft machen, dass sie durch ein unvorhergesehenes oder unabwendbares Ereignis verhindert waren, die Frist einzuhalten und die kein Verschulden oder nur ein minderer Grad des Versehens trifft;
  • Personen, die nachweislich auf Grund von Berufstätigkeit oder Praktika daran gehindert waren, innerhalb der allgemeinen Zulassungsfrist einen Antrag zu stellen;
  • Personen, die nachweislich auf Grund eines Auslandsaufenthaltes aus zwingenden Gründen daran gehindert waren, innerhalb der allgemeinen Zulassungsfrist einen Antrag zu stellen.

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