ORF III mit Karl Hohenlohes "Was schätzen Sie ...?" und dem Besten der Hyundai Kabarett-Tage

Am 4. September im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - Am Dienstag, dem 4. September 2012, kommen Flohmarkt-Freaks und Kunstliebhaber wieder auf ihre Rechnung, wenn Karl Hohenlohe interessante Erbstücke und Raritäten im Dorotheum den kritischen Augen der Experten zur Schätzung unterbreitet, die er zuvor auf staubigen Dachböden und bunten Flohmärkten aufgestöbert hat. Ein "Best of Hyundai Kabarett-Tage" bietet einen Querschnitt des erfolgreichen Sommerkabaretts. Der "Kulturmontag" beschäftigt sich unter anderem mit dem neuen Roman von Wolf Haas, "Verteidigung der Missionarsstellung". Im Rahmen der "Panorama"-Rückschau berichtet ein Reportage-Klassiker über "Modische Innovationen und Fauxpas".

"Was schätzen Sie ...?" (20.15 Uhr)

In Simmering hat Herr Raidl einen bemerkenswerten Flohmarkt initiiert. Karl Hohenlohe hat ihn besucht und nicht nur Skurriles für das Sammlerherz, sondern auch ein besonderes Möbelensemble entdeckt. Ob er damit das Expertenteam im Dorotheum beeindrucken kann? Außerdem geht das Team von "Was schätzen Sie ...?" der Familienlegende über eine wunderschöne Kommode, die einmal Kronprinz Rudolf gehört haben soll, auf den Grund.

"Best of Hyundai Kabarett-Tage" (21.05 Uhr)

Ein Querschnitt des erfolgreichen Sommerkabaretts. Acht brillante Entertainer aus der Kleinkunstbranche verwandeln das "Local" im Stadtbahnbogen zur Kabarettbühne.

"Kulturmontag" (21.55 Uhr)

Martin Traxl führt durch den "Kulturmontag", der sich diesmal unter anderem mit dem neuen Roman von Wolf Haas, "Verteidigung der Missionarsstellung", beschäftigt - der Autor ist dazu live im Studio zu Gast. Weiters stehen Beiträge über die 69. Filmfestspiele von Venedig sowie den "Ausverkauf" der Lagunenstadt auf dem Programm.

Fernsehen wie damals: "16 mm - Schätze aus dem Fernseharchiv" (23.30 Uhr)

Mit "16 mm - Schätze aus dem Fernseharchiv" ist es ORF III gelungen, besondere Leckerbissen in einem eigenen Format aufzubereiten. In 45 Minuten zeigt die Sendung den Zeitgeist vor rund 45 Jahren. Diesmal mit Beiträgen von 1972:
"Teletest": Frankfurter Würstel am Prüfstand
"Kinder vor dem Bildschirm": Fernsehgewohnheiten von Kindern "Telesport am Montag": Doping-Diskussion aus München
"Parlons francais": Französischkurs mit Georges Creux und Ulli Petek "An den Boxen": Gunther Philipp präsentiert neuen Vauxhall "Horizonte": Aktion überleben - Naturparadies Lobau in Gefahr

Fernsehen wie damals: "Panorama - Klassiker der Reportage: Modische Innovationen und Fauxpas" (0.25 Uhr)

In den 1950er Jahre zeigte sich die prüde Moral auch noch in der Mode: Hochgeschlossenes und Zugeknöpftes dominierten das Straßenbild. Aber dann kam aus Amerika die Blue Jeans und damit Schwung in die Sache. In den 1960er Jahren galt der Minirock als sichtbares Zeichen der Rebellion. Manche sprachen beim textilen Winzling sogar von der größten modischen Revolution des 20. Jahrhunderts. Die Grande Dame der Schneiderkunst, Coco Chanel, lehnte den Beinfrei-Kult übrigens kategorisch ab. "Schöne Knie", sagte sie, "sind so selten wie Perlen in Austern." In den 1970er Jahren kam quasi das Gegenteil des Minirocks in Mode: der Maximantel. Das folgende Jahrzehnt gab sich grell und breitschultrig: Die 80er Jahre gelten bis heute als das Jahrzehnt des schlechten Geschmacks. Eine schrille Collage beweist, warum. In den neunziger Jahren begann der Markenkult. Und heute werden die vergangenen Jahrzehnte immer wieder mit modernem Touch reproduziert - so scheint es jedenfalls.

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