ARBÖ: Start von E10 dringend um fünf Jahre verschieben

Rund 10 Prozent der Fahrzeuge mit Ottokraftstoff vertragen E10 nicht

Wien (OTS) - Heute wurde vom Verband der Automobilimporteure eine Liste aller E10-tauglichen Fahrzeuge veröffentlicht. Aus der Liste geht hervor, dass offenbar rund 90 Prozent aller Fahrzeuge E10 vertragen. Für den ARBÖ ist damit klar: "Rund zehn Prozent, das sind rund 200.000 der heimischen Fahrzeuge vertragen E10 nicht!"

Der ARBÖ fordert nicht nur deshalb eine Verschiebung der Einführung von E10. "Die Anzahl der Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen minimiert sich dadurch von ganz alleine." Jedoch muss man ein für allemal festhalten: Es ist nicht gesagt, dass durch den Einsatz biogener statt fossiler Treibstoffe, die Umwelt gewinnt. Ganz im Gegenteil, denn von Tag zu Tag mehren sich die Stimmen von Wissenschaftlern, dass durch die Herstellung und Verwendung von Agrosprit mehr CO2 in die Luft geschleudert wird, so der ARBÖ.

Der ARBÖ hat bisher 19.000 Protestunterschriften gegen die Einführung von E10 im kommenden Oktober gesammelt. Wer seine Stimme dagegen abgeben will, der kann das unter www.arboe.at/e10 jederzeit tun.

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