Schulen - SP-Vettermann an VP-Leeb: "In Vorarlberg nachfragen!"

Wien (OTS/SPW-K) - "Bevor VP-Kollegin Leeb das Wiener Bildungssystem wieder einmal in Grund und Boden verdammt, wäre es vielleicht ganz gut, sich den Österreich-Vergleich anzuschauen: So hat beispielsweise das VP-regierte Vorarlberg mit einem weit größeren LehrerInnenmangel zu kämpfen", reagierte heute SP-Bildungssprecher Heinz Vettermann auf Aussagen von VP-Gemeinderätin Leeb. "Bei nur 4.200 LehrerInnen im Pflichtschulbereich klafft in Vorarlberg eine Lücke von 90 LehrerInnen - wohl auch eine "Altlast" der ehemaligen VP-Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer!"

Wien habe bei rund 11.000 PflichtschullehrerInnen rund 80 Posten noch nicht endgültig besetzen können - "das ist weniger als in den Vorjahren", betonte Vettermann. "Das ist zwar kein befriedigender Zustand, allerdings sind die Gründe dafür auch in der Tatsache zu suchen, dass jungen Menschen vor Jahren von einer VP-Ministerin dringend abgeraten wurde, den LehrerInnenberuf zu ergreifen. Erst in den letzten Jahren haben wir glücklicherweise wieder steigende Studierendenzahlen an der Pädagogischen Hochschule in Wien."

Zum Thema "Containerklassen" erneuerte SP-Vettermann die Einladung an VP-Gemeinderätin Leeb, sich einmal bei einem Besuch persönlich unterschiedliche Mobilklassen an Wiener Schulen anzusehen: "Wenn sie sich persönlich von der modernen Ausstattung und Gestaltung dieser Klassen ein Bild gemacht hat, wird Gemeinderätin Leeb vielleicht erkennen, wie diffamierend ihre Aussagen für die betroffenen Kinder, Eltern und LehrerInnen sind. Von diesen gibt es nämlich nur positive Rückmeldungen!"

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