VP-Juraczka: Keine Trendwende am Wiener Arbeitsmarkt

Fast 10% Arbeitslose - 100% Ratlosigkeit

Wien (OTS) - "Angesichts des erneuten Anstiegs der Arbeitslosigkeit in der Bundeshauptstadt, muss wieder einmal konstatiert werden, dass die rot-grüne Stadtregierung die Arbeitsmarktpolitik in Wien sträflich vernachlässigt und keinen Versuch unternimmt diese auf neue Beine zu stellen. Die Aussage von Petra Draxl, der Landesgeschäftsführerin des AMS Wien, wonach Wien im Vergleich mit anderen Bundesländern nicht so schlecht da stehe, zeugt angesichts der vorhandenen Situation von einer unglaublichen Realitätsferne", so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Manfred Juraczka in einer ersten Reaktion zu den heute veröffentlichen Arbeitsmarktdaten.

"Wien hatte bereits im Vorjahr mit 9,2% die höchste Arbeitslosenrate aller Bundesländer und wird den letzten Platz auch heuer wieder verteidigen. Ohne massive Erhöhung der Schulungsmaßnahmen würde Rot-Grün wohl heuer die 10-Prozent-Marke überschreiten - das hat nicht einmal eine sozialistische Alleinregierung geschafft", so Juraczka weiter.

Anstatt den Hebel in puncto Einsparungen bei den Frühpensionen oder bei dem horrend hohen Werbebudget der Stadt anzusetzen um mehr Geld für das seit Jahren stagnierende Arbeitsmarktbudget freizumachen, werden die Gebühren in Wien permanent schamlos erhöht, wie zum Beispiel zuletzt bei der Fernwärme oder die gravierende Anhebung der U-Bahn Steuer. Diese Gebührenerhöhungen verstärken die Arbeitsmarktproblematik und tragen nicht gerade zu einem wirtschaftsfreundlichen Klima in dieser Stadt bei.

"Die rot-grüne Stadtregierung ist aufgefordert endlich aus dem arbeitsmarkpolitischen Dauerschlaf aufzuwachen, die notwendigen Mittel in die Hand zu nehmen um eine aktive Standortpolitik zu betreiben sowie die nötigen Strukturreformen anzugehen", so Juraczka abschließend.

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