Alles im Lack? Wie Heimwerker sich vor riskanten Stoffen schützen können

Baierbrunn (OTS) - Für Heimwerker ist immer Saison: Fliesen legen, verputzen, spachteln - es gibt ständig Aufgaben im Haus, die erledigt werden müssen. Bei ihrer Arbeit gehen Heimwerker oft mit Stoffen um, die gesundheitsschädlich sein können. Besonders gefährlich sind Epoxidharze. In welchen Produkten diese enthalten sind, dazu Peter Kanzler, Chefredakteur der "Apotheken Umschau":

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"Die Epoxidharze stecken unter anderem in Zwei-Komponenten-Klebern, Spachtelmasse, Verputzmaterialien und auch Schutzanstrichen. All diese Produkte haben ein sehr hohes Allergiepotenzial. Wer damit in Berührung kommt, dem drohen Entzündungen, Jucken und auch Hautbrennen."

Wichtig ist, die Risiken zu kennen. Man schützt seine Gesundheit am besten, wenn man sich vor der Arbeit über die Stoffe informiert, mit denen man umgeht:

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"Lesen Sie die Gebrauchsanweisung des Produkts immer gründlich. Nehmen Sie sich dafür Zeit und nehmen Sie die Warnhinweise auch ernst. Beim Umgang mit vielen dieser Produkte ist eine Schutzkleidung notwendig. Wenn Sie mit Epoxidharzen arbeiten, dann reichen zum Beispiel einfache Arbeitshandschuhe nicht aus. Erkundigen Sie sich im Fachhandel nach speziell beschichteten Handschuhen."

Epoxidharze sind ein Beispiel für gefährlichen Heimwerker-Bedarf. Auch mit den folgenden Stoffen sollte man vorsichtig umgehen:

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"Besonders tückisch ist Zement, zum Beispiel beim Verlegen von Estrich. Feuchter Zement verätzt die Haut, oft fallen die Hautschäden erst nach Stunden auf. Auch Glaswolle aus Dämmstoffen ist gefährlich. Feine Splitter können in die Haut eindringen. Die Folge sind Hautbrennen und auch Juckreiz."

Nach der Arbeit muss der Schmutz von der Haut runter. Dabei benutzen viele Heimwerker aggressive Waschpasten oder sogar Lösungsmittel. Empfehlenswert sind stattdessen milde Reinigungsmittel, die die Haut schonen, rät die "Apotheken Umschau". Wenn die Haut sauber ist, sollte man eine Pflegecreme auftragen.

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