Steuer: Pflichtveranlagung bis 30. September fällig

AKNÖ: Frei- und Absetzbeträge können Nachzahlung verringern

Wien (OTS/AKNÖ) - Wer eine Steuererklärung verpflichtend durchführen muss, sollte das bis zum 30. September erledigen. Bei einer Versäumnis des Termins können Anspruchszinsen fällig werden - es kann also Geld kosten, wenn jemand auf die Pflichtveranlagung vergisst. In den meisten Fällen muss man von sich aus tätig werden, in manchen erinnert das Finanzamt in nächster Zeit.

Gründe für eine Pflichtveranlagung

. Nebeneinkünfte, von mehr als 730 Euro pro Jahr, zum Beispiel aus Werkvertrag, freiem Dienstvertrag oder Vermietung
. mehrere Einkünfte gleichzeitig, und sei es nur für einen Tag
. Zufluss von steuerpflichtigen Bezügen z. B. Krankengeld und Insolvenz-Ausfallsgeld
. Rückzahlung von Pflichtbeiträgen aus der gesetzlichen Sozialversicherung
. in der Lohnverrechnung berücksichtigte Freibeträge, wenn diese nicht zustanden, sowie
erhöhter Pensionistenabsetzbetrag, Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag, wenn dieser nicht zustand
. Berücksichtigung eines unrichtigen Pendlerpauschales oder unrichtige Meldung betreffend Kinderbetreuungszuschuss
. ausländische Pensionen

Frei- und Absetzbeträge nützen

"In fast allen Fällen kommt es durch die Pflichtveranlagung zu einer Nachforderung. Daher ist es wichtig, sämtliche möglichen Frei- und Absetzbeträge auszunützen, um die Nachzahlung so gering wie möglich zu halten oder sogar in eine Gutschrift umzuwandeln", erklärt AKNÖ-Steuerexpertin Elisabeth Holub. Die AKNÖ-ExpertInnen geben Auskunft: 05 7171 DW 1105

Rückfragen & Kontakt:

AKNÖ-Steuerrecht, Elisabeth Holub, Telefon 05 7171-1401

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