Ohne Schulreform, dafür aber mit einem Gottesdienst ins neue Jahr

Wien (OTS) - Mit einer "Schulmesse" bzw. mit einem "Schulgebet" beginnt heute für viele Kinder österreichweit das neue Schuljahr. Dass diese diskriminierende Praxis auch in vielen öffentlichen Schulen noch als Selbstverständlichkeit gilt, ist für Initiativevorstand Heinz Oberhummer eine Ungeheuerlichkeit. "Die Schule soll der Bildungsvermittlung, Demokratieerziehung und insbesondere der Integration und nicht der Glaubensvermittlung bzw. der Ausgrenzung von Nicht- oder Andersgläubigen dienen" so Oberhummer, der die Abmeldemöglichkeit vom Schulgottesdienst als nicht ausreichend betrachtet. "Warum müssen nicht- bzw. andersgläubige Eltern gezwungen werden, ihren Kindern zu erklären, warum sie nicht gemeinsam mit ihren Freunden das Schuljahr beginnen dürfen?" so Oberhummer, der auch nicht einsieht, wieso in öffentlichen Schulen Gottesdienste für alle Schüler abgehalten werden, während "die wenigsten Kinder oder Eltern daran denken, außerhalb der Schule die Kirche zu besuchen".

In den letzten Tagen der Sommerferien verzeichnete die Meldestelle der "Initiative Religion ist Privatsache" für pro-religiöse Diskriminierung einen spürbaren Anstieg, verglichen mit dem Vorjahr, an Anfragen und Beschwerden bezüglich der sog. Schulmesse.

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