FPÖ-Mölzer: Slowenien vor der Pleite, und das Euro-Domino geht weiter

Laibach war doch nicht der Musterschüler wie behauptet wurde - Regeln für Ausscheiden aus Euro schaffen, bevor mit Deutschland der letzte Dominostein fällt

Wien (OTS) - Das Euro-Domino gehe unvermindert weiter, sagte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, wonach Slowenien im Oktober die Pleite drohe. "Nach Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Zypern wäre Slowenien bereits das sechste Euro-Land, das Finanzhilfe braucht. In der Euro-Zone fällt also ein Stein nach dem anderen, und ein Ende der Krise ist nicht absehbar", erklärte Mölzer.

Außerdem zeige Slowenien, so der freiheitliche EU-Mandatar, was von Jubelmeldungen über angebliche Musterschüler zu halten sei. "Vor wenigen Jahren galt Laibach als Vorzeigekandidat, so dass es die drohende Zahlungsunfähigkeit eigentlich gar nicht geben dürfte. Aber anstatt der harten Realität ins Auge zu blicken, wird offenbar geschummelt und schöngeredet, was das Zeug hält", kritisierte Mölzer.

Weiters wies der freiheitliche Europaabgeordnete darauf hin, dass sich die Frage stelle, wer das ganze Euro-Desaster bezahlen solle. "Dauernd die wirtschaftlich erfolgreichen Euro-Länder wie Deutschland, Österreich oder die Niederlande zur Kasse zu bitten, wird nicht funktionieren. Denn diese sind bereits am Ende ihrer Leistungsfähigkeit angelangt, und wenn der Finanzbedarf Spaniens höher ist als angenommen und wenn dann auch noch Italien unter den Euro-Rettungsschirm schlüpfen sollte, werden auch sie als letzte Dominosteine fallen. Deshalb müssen schleunigst Regeln für ein Ausscheiden von Pleitestaaten aus der Euro-Zone geschaffen werden", schloss Mölzer.

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