VP-Leeb ad Schulstart in Wien: Containerklassen, Lehrermangel und unzureichende Schulsozialarbeit

Wien (OTS) - Den heutigen Start ins neue Schuljahr nahm die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Isabella Leeb, zum Anlass um einmal mehr ihren Finger in die zahlreichen offenen Wunden des Wiener Bildungssystems zu legen. "Auch im Herbst 2012 bieten sich den Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen Baustellen, so weit das Auge reicht. Ob akuter Lehrermangel, Containerklassen oder zu wenig Personal in der Schulsozialarbeit - die Liste ließe sich beliebig fortsetzen (fehlender Schulentwicklungsplan etc.). Doch statt endlich entschieden gegenzusteuern begibt sich Stadtrat Oxonitsch bildungspolitisch auf Tauchstation und lässt sich die amtierende Präsidentin des Stadtschulrates, Brandsteidl, medial abfeiern", zeigt sich Leeb enttäuscht, die auch darauf verweist, dass ein Lehrermangel in Wien bislang stets bestritten wurde - alle Warnungen der ÖVP Wien wurden ignoriert.

"Mittlerweile wird in Wien genommen, was zu kriegen ist - unabhängig davon ob die Ausbildung bereits abgeschlossen wurde. Dies alles zu Lasten der Wiener Kinder, die für die Versäumnisse in Wiens Bildungssystem büßen müssen. Auch die Regierungsbeteiligung der Grünen hat an den Zuständen in Wien nichts zum Besseren gewendet. Dabei war die inhaltliche Übereinstimmung mit den Grünen im Bildungsbereich ja laut Bürgermeister Häupl ausschlaggebend für die Koalition mit den besserwissenden Bürger-Bevormundern. Bevor man daher bei Rot/Grün von der "Schule der Zukunft" weiterträumt, ist es höchst an der Zeit die vorherrschenden Mängel so schnell wie möglich zu beheben" fordert Leeb hier entschiedenes Handeln ein.

"Es ist bereits fünf nach zwölf wie nicht zuletzt eine vor kurzem präsentierte Studie des WIFO offenbarte, die nachwies, dass Wien auf dem absteigenden Ast sei, wenn man die Fehler im Bildungssystem nicht ausmerze. Bereits heute hat Wien im Bundesländervergleich die höchste Jugendarbeitslosigkeit und ist wirtschaftliches Schlusslicht in Österreich" - denn "Es ist Wien, wo die Zahl der nicht ausbildungsfähigen Jugendlichen, die die Pflichtschule verlassen, von Jahr zu Jahr steigt. Es ist Wien, wo aufgrund nicht vorhandener Schulentwicklungspläne immer mehr Kinder in Containern unterrichtet werden. Es ist Wien, wo Schulsozialarbeit sowohl finanziell als auch personell mehr als unterbemittelt ist. Es ist Wien, wo 8.000 Kinder mangels Deutschkenntnisse als "außerordentliche Schüler" den Unterricht besuchen", betont Leeb abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T: (+43-1) 4000/81 913, F:(+43-1)4000/99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVW0001