Bundesschülervertretung: Gemeinsamer Schulstart wieder am Mittwoch

Nachprüfungen während dem laufenden Schulbetrieb sind nicht schülerfreundlich

Wien, 3. September 2012 (OTS) - "Eine Nachprüfung, besonders bei Nichtbestehen, stellt für einen Schüler eine hohe emotionale Belastung dar. Es ist absolut unverantwortlich den Schüler in diesem Zustand in ein neues Klassenumfeld zu schicken und zu erwarten, dass er sich in dieser Stress-Situation zurechtfindet!", kommentiert Bundesschulsprecherin Conny Kolmann die aktuelle Situation.

Seit dem Jahr 2005 (damals noch schulautonom zu regeln) werden die Nachprüfungen parallel zum anlaufenden Schulbetrieb abgehalten. Vor 2005 fanden die Nachprüfungen an den ersten beiden Tagen der ersten Schulwoche statt und ab Mittwoch begann der reguläre Schulbetrieb. Die Klassengemeinschaft konnte so gemeinsam in das neue Schuljahr starten. Schüler, welche die Wiederholungsprüfung nicht bestanden haben, konnten sich mit der neuen Situation arrangieren, bevor sie sich in der neuen Klassengemeinschaft zurechtfinden mussten. Aus diesem Grund fordert die BSV eine Rückkehr zur alten, schülerfreundlichen Regelung.

"Zudem sind einige Klassenvorstände durch eine Nachprüfung verhindert und können so in den ersten beiden Tagen ihre Klasse nicht betreuen. Administrative Aufgaben bleiben liegen oder werden unzureichend erledigt und ein produktiver Schulbetrieb ist schlichtweg nicht möglich", verweist Kolmann auf personelle Problematiken.

Die BSV ist die gesetzlich gewählte Vertretung der österreichischen Schülerinnen und Schüler. Sie besteht aus 27 Landesschulsprechern und zwei Sprechern der Zentrallehranstalten. Die derzeitige Bundesschulsprecherin Conny Kolmann kommt aus der Österreichischen Schülerunion.

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