- 30.08.2012, 12:39:29
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FPÖ-Kickl: Darabos und Hundstorfer sind Totengräber der Zivilgesellschaft
Mit Wehrpflicht wird auch Zivildienst abgeschafft
Utl.: Mit Wehrpflicht wird auch Zivildienst abgeschafft=
Wien (OTS) - "Angesichts der SPÖ-Forderung nach Abschaffung der
Wehrpflicht absolviert Sozialminister Hundstorfer gerade seine
Freischwimmerprüfung", sagte der freiheitliche Generalsekretär NAbg.
Herbert Kickl, der fix damit rechnet, dass mit gleichzeitiger
Abschaffung des Zivildienstes die soziale Versorgung in Österreich
zusammenbrechen wird. "14.000 Zivildiener die im Rettungs- und
Sozialbereich beschäftigt sind, können nicht von heute auf morgen
einfach ersetzt werden", betonte Kickl.
Die von Hundstorfer behaupteten "knapp zwei Millionen Euro
Mehrkosten" seien bestenfalls ein Scherz, so Kickl. Abgesehen von
den unfinanzierbaren Mehrkosten, die ein Wegfall der Zivildiener
bedeuten würde, sei es mehr als fraglich, ob es überhaupt
ausreichend Personal für die Kompensation im Sozial- und
Rettungswesen geben werde, so Kickl.
Die von Verteidigungsminister Darabos angedachten 5.000 Euro
Jahresprämie für Milizionäre seien ein Hohn für alle Freiwilligen
bei Rettung, Feuerwehr und caritativen Organisationen, die bereits
heute schon ihre Arbeitskraft unentgeltlich für die Allgemeinheit
zur Verfügung stellen würden, betonte Kickl, der Darabos und
Hundstorfer als die "Totengräber der Zivilgesellschaft" bezeichnete.
Die Wahrheit ist, dass die Abschaffung von Wehr-und Zivildienst
hunderte Millionen Euro kosten wird", betonte Kickl, der auf die
Erfahrungen in anderen Ländern verwies, die den Schritt zur
Berufsarmee bereits hinter sich hätten und ihn bitter bereuen
würden, wie etwa Belgien und die Niederlande.
Es sei ein Betrug an unserer Jugend, wenn ihnen auf der einen Seite
sechs Monate Präsenzdienst "erspart" würden, ihnen aber auf der
anderen Seite die zusätzlichen Millionen, die dieses Experiment
koste, aus der Tasche gezogen würden, zeigte Kickl den Haken an der
Sache auf. Die doppelt "Dummen" des Darabos-Systems wären dann die
dringend benötigten Freiwilligen, die zahlen und dienen müssten, so
Kickl.
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