- 28.08.2012, 13:04:33
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Digitale Kompetenz von Kindern und Jugendlichen gezielt fördern
10 Millionen Euro für dritte Vorarlberger EDV-Schuloffensive
Utl.: 10 Millionen Euro für dritte Vorarlberger EDV-Schuloffensive=
Bregenz (OTS/VLK) - Anknüpfend an die beiden sehr erfolgreichen
IKT-Offensiven an Vorarlbergs Schulen in den Jahren 2001 und 2007
wird ab Herbst 2012 eine erneute Initiative gestartet. Ziel ist es,
die vorhandene Infrastruktur zu aktualisieren und das gesamte
schulische Umfeld den neuen Anforderungen in Bezug auf einen
zeitgemäßen und praxisnahen Unterricht anzupassen. In den nächsten
fünf Jahren werden dafür zehn Millionen Euro investiert.
Sowohl in der Arbeitswelt als auch im Privatleben habe die
Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) mittlerweile nahezu
flächendeckend Einzug gehalten und die digitale Kompetenz werde
neben Grundfertigkeiten und Sozialkompetenz auch immer mehr zur
Voraussetzung für einen erfolgreichen Berufseinstieg, betonten
Landeshauptmann Markus Wallner und Schullandesrat Siegi Stemer am
Dienstag, 28. August 2012, im Pressefoyer. Das Land Vorarlberg sehe
es als eine seiner wichtigsten Aufgaben an, die enormen Potenziale
der rasanten Entwicklung im IKT-Bereich - aber auch die dadurch
entstehenden Risiken - an den Schulen im Land zu vermitteln. "Das
Schaffen der entsprechenden Rahmenbedingungen soll die Schülerinnen
und Schüler zu einem vernünftigen und bewussten Umgang mit diesen
Ressourcen animieren und ihnen gleichzeitig das Rüstzeug für ihre
spätere berufliche Laufbahn mitgeben", sagte LH Wallner.
Gemeinsam mit dem Bund, den Gemeinden, der Vorarlberger
Wirtschaft, der Arbeiterkammer und dem Fürstentum Liechtenstein hat
die Vorarlberger Landesregierung bereits im Rahmen der
vorangegangenen Vorarlberger EDV-Schuloffensiven den Schulen in
beispielhafter Weise finanzielle Ressourcen für die
IKT-Infrastruktur zur Verfügung gestellt. LR Stemer: "Das ist eine
Erfolgsgeschichte einer guten Partnerschaft mit großer nachhaltiger
Wirkung." Alle Schulabgänger sollen die Informations- und
Kommunikationstechnologien am zukünftigen Arbeitsplatz anwenden
können, das Bildungssystem solle die in Vorarlberg notwendigen
IKT-Spezialisten hervorbringen und die Technologien sollen selbst
als Neue Medien unterstützend im Unterricht eingesetzt werden, so
die Zielsetzungen.
Die Investitionskosten für die dritte EDV-Offensive in den
nächsten fünf Jahren werden jährlich bis zu 1,2 Millionen Euro an
den Pflichtschulen und bis zu 800.000 Euro an den Bundes- und
Privatschulen betragen. Somit beläuft sich das gesamte
Investionsvolumen auf rund zehn Millionen Euro.
Sowohl Gemeindeverbandspräsident Harald Sonderegger als auch
Arbeiterkammerpräsident Hubert Hämmerle und der
Industrie-Spartenobmann der Wirtschaftskammer Christoph Hinteregger
bekräftigten ihre erneute Mitwirkung an dieser Initiative. Hämmerle
hob dabei auch den Aspekt des Konsumentenschutzes hervor: "Unsere
Kinder kommen schon sehr früh mit den neuen Technologien in Kontakt.
Wir müssen also Verantwortung übernehmen und ihnen die Gefahren
dieser Medien bewusst machen." Und für Hinteregger ist die
EDV-Schuloffensive ein wichtiger Beitrag, um qualifizierte
Arbeitskräfte für den hochentwickelten Wirtschaftsstandort
Vorarlberg heranzuziehen.
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