Kampf gegen Adipositas: Ja! Natürlich engagiert sich für gesunde Ernährung von Kindesbeinen an

Wien (OTS) - Jedes 5. Kind in Europa hat Übergewicht -unzureichende Bewegung ist ein Grund, zusätzlich werden Ernährungsgewohnheiten immer schlechter - Ja! Natürlich Studie zeigt, wie sich Österreichs Familien ernähren - Nur in jedem fünften österreichischen Haushalt funktioniert gesunde Ernährung problemlos - Umfassender Ja! Natürlich Informationsschwerpunkt für eine gesunde Kinderernährung im Herbst

Die Fähigkeit zu genießen, zu schmecken und die Vielfältigkeit von natürlichen Lebensmitteln zu schätzen, ist vielen Familien abhandengekommen. Besonders problematisch erscheint das bei Kindern, wenn man an die gesundheitlichen Konsequenzen denkt. Viele Betroffene leiden im Erwachsenenalter an Folgekrankheiten wie z.B. Diabetes, Bluthochdruck, Fettleber, Osteoporose und Gelenkerkrankungen. Darum ist es wichtig, bereits die Kleinen ausgewogen, abwechslungsreich und wohlschmeckend zu ernähren.

Ernährungs-Studie unter Österreichs Familien

Ja! Natürlich hat gemeinsam mit der Karmasin Motivforschung untersucht, wie gesund österreichische Familien einkaufen, wie sie sich ernähren und worauf sie bei der Ernährung das Augenmerk legen (Sample: 300 Personen mit Kindern, bis 14 Jahre, im Haushalt). "Wir haben im Rahmen der Studie erhoben, wie es um die Ernährungsgewohnheiten der Österreicher steht. Klar ist, Eltern legen Wert auf eine ausgewogene Ernährung bei ihren Kindern, haben allerdings noch Probleme, diese im Alltag erfolgreich umzusetzen. Es ist wichtig, dass sich jemand dieser Thematik annimmt, Aktionen setzt und damit verstärktes Bewusstsein in Österreichs Haushalten schafft", so Sophie Karmasin von der Karmasin Motivforschung.

Die Key Findings:

Nur in jedem fünften österreichischen Haushalt funktioniert gesunde Ernährung problemlos

Eltern achten beim Einkauf natürlich darauf, dass die gekauften Produkte ihren Kindern schmecken (62%) und auf die Natürlichkeit (62%) bzw. die wertvollen und gesunden Inhaltsstoffe (59%) der Lebensmittel. Im Umkehrschluss heißt das jedoch auch, dass etwa 40% nicht auf gesunde Inhaltsstoffe für ihre Kinder Wert legen. Und nur 23% der Eltern gaben an, dass gesunde Ernährung in ihrem Haushalt problemlos funktioniert.

80% der Kinder frühstücken zuhause, meistens das klassische süße "Wiener Frühstück"

80% der Eltern bereiten den Kindern Frühstück zuhause zu. Dabei ist das klassische süße "Wiener Frühstück" die unangefochtene Nummer 1: 81%, von den 70%, die angaben, zuhause "belegtes Brot oder Gebäck" zum Frühstück zu essen, greifen morgens zu Honig oder Marmelade. Nur 18% ergänzen den Klassiker mit Obst. Bei 47% kommen Frühstückscerealien auf den Tisch. Wenn Kinder zum Frühstück etwas trinken, dann größtenteils Kakao (76%). 20% der Eltern verköstigen ihre Kinder erst auf dem Schulweg oder in der Schule das erste Mal.

50% bekommen immer eine Schuljause, vor allem Obst

50% der Eltern bereiten für ihre Kinder vorbildlich immer eine Jause zum Mitnehmen zu. 18% meistens, 7% selten und 25% nie. Nummer 1 in der Schuljausenbox ist Obst (78%), dicht gefolgt von belegtem Brot oder Gebäck (77%). 15% geben ihren Kindern süßes Gebäck oder Süßigkeiten mit (9% bzw. 6%) - übrigens inzwischen weniger als bei der Studie 2008 (11% bzw. 7%).

Gemeinsames Mittagessen im "Sinkflug" - Genusszeit für die Familie am Abend

Während 2006 noch drei Viertel der Befragten angaben, täglich oder mehrmals wöchentlich gemeinsam Mittag zu essen, sind es 2012 nur noch 61% (Minus 14%). Es ist deutlich zu beobachten, dass das gemeinsame Familienessen immer häufiger abends stattfindet (92%). Das Abendessen bietet somit die Möglichkeit einer gemeinsamen Lebens- und Genusszeit.

Nur ein Drittel kocht gemeinsam

In einem Drittel der Haushalte wird gar nicht gemeinsam mit den Kindern gekocht. Dieses gemeinsame Erleben, Entdecken und Genießen von Lebensmitteln hat demnach noch großes Potential.

Beim Einkaufen auf gesunde Nahrungsmittel achten

Der Großteil der befragten Eltern (78%) kauft für alle Familienmitglieder übrigens nicht kinderspezifisch ein - nämlich die gleichen Lebensmittel für Groß und Klein. Aber die meisten Eltern sehen ein Problem außerhalb ihres Einflussbereiches: Nämlich z.B. wenn die Kinder ab einem gewissen Alter selbst einkaufen (31%), die Kinder in Schulen bzw. Kindergärten Ungesundes essen (30%) bzw. gesunde Lebensmittel den Kindern oft nicht schmecken (27%).

Die Zukunft sehen die Befragten positiv - die Zauberformel: Regional, Bio, frisch

Ungefähr drei Viertel der Befragten gehen davon aus, dass heimische, regionale und Bio- Produkte ebenso wie frische Convenience-Produkte (wie frisch geschnittenes Gemüse, Obst und frische Säfte) in den nächsten 10 Jahren deutlich an Bedeutung gewinnen werden. Genauso attestieren sie dem Gesundheitsbewusstsein generell zu wachsen (68%). Sie sehen also einen positiven Trend nach oben.

Ja! Natürlich: Treibende Kraft für gesunden Lebenswandel

Ja! Natürlich Geschäftsführerin Martina Hörmer zu den Ergebnissen: "Einige der vorliegenden Ergebnisse sind durchaus erfreulich, andere wiederum sind alarmierend und zeigen deutlich, dass noch Potenzial zu einem Zugang zu abwechslungsreicher, ausgewogener, gesunder und geschmackvoller Ernährung vorhanden ist. Bio ist ein wichtiger Baustein dafür, uns als größter Bio-Marke Österreichs ist es deshalb ein wichtiges Anliegen, Anreize und Möglichkeiten zu bieten, damit Kinder einen natürlichen Umgang damit erlernen." Denn wie ein Sprichwort sagt: "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr."

Ja! Natürlich Informationsschwerpunkt im Herbst

Um das Bewusstsein für eine gesündere, genussvolle, abwechslungsreiche und auch biologische Ernährung für Kinder zu stärken, startet Ja! Natürlich zum Schulanfang eine umfassende Kampagne und vielfältige Maßnahmen. Den Beginn macht die TV-Kampagne mit dem Bauern und dem Schweinderl bei der Bio-Lehrerin, die gemeinsam darauf aufmerksam machen, wie wichtig eine ausgewogene Schul-Jause ist. Dann folgen den gesamten Herbst umfangreiche Aktivitäten, die von einem österreichweiten Bio-Rezeptwettbewerb für Hobby-Köche über eine Jausenapfel-Aktion an Österreichs Schulen bis hin zu Facebook-Fragestunden mit der Ja! Natürlich Ernährungsexpertin Margit Fensl, Genussworkshops für Kinder und Twittcook für Familien reichen.

Quelle Studien:

  • "Bio für Kinder". Untersuchungszeitraum 11. Juni bis 6. August 2012; Karmasin Motivforschung im Auftrag von Ja! Natürlich.
  • "Österreichs große Ernährungsstudie 2015". Untersuchungszeitraum April 2006; Market Institut im Auftrag von Ja! Natürlich
  • "Kinderstudie 2008 / Billa Kids Studie". Untersuchungszeitraum 25. Februar bis 17. März 2008; Marketmind im Auftrag von BILLA Die aktuelle Studie kann über Mag. (FH) Karin Nakhai, Pressesprecherin und Leiterin Media Relations REWE International AG, k.nakhai@rewe-group.at angefordert werden.

Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/3285

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Mag. (FH) Karin Nakhai,
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