WirtschaftsBlatt: Pierre Lang unter gerichtlicher Verwaltung

Zahlungssperre - In Deutschland ermittelt der Staatsanwalt

Wien (OTS) - Wie das WirtschaftsBlatt in seiner morgigen Ausgabe berichtet, hat das Wiener Handelsgericht nach dem Insolvenzantrag gegen den Wiener Modeschmuck-Direktvertrieb Pierre Lang "einstweilige Vorkehrungen" gemäß der Insolvenzordnung verfügt. In zwei Unternehmen wurde gerichtlich bestellte Verwalter eingesetzt. Sie sollen nun die Unternehmen durchforsten. Weiters wurde Pierre Lang verboten, größere Zahlungen zu tätigen.

Indes interessiert sich die Staatsanwaltschaft für die Mutter von Pierre Lang, der deutsche Direktvertrieb-Konzern NWA: Nach dem Konkurs der Schweizer NWA-Tochter ermittelte die Staatsanwaltschaft, sie hat den Fall nun der Staatsanwaltschaft Münster, Deutschland, übergeben. Die Ermittlungen laufen dort.

Pierre Lang beschäftigt in Österreich mehr als 5000 freiberufliche und angestellte Mitarbeiter. Der Wiener Modeschmuck-Direktvertrieb erwirtschaftet etwa die Hälfte des NWA-Konzernumsatzes von rund 200 Millionen Euro.

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