Katholische Aktion gegen "nationalistische Vereinzelung" Europas

KAÖ-Präsidentin Derschmidt: Nur ein gemeinsames Europa ist ein starkes Europa

Wien, 23.08.12 (KAP) In die Debatte um einen möglichen Zerfall der Euro-Zone bzw. eine Schwächung der Europäischen Union angesichts der grassierenden Staatsschuldenkrise hat sich nun auch die Katholische Aktion Österreich (KAÖ) eingeschaltet. KAÖ-Präsidentin Luitgard Derschmidt warnte in einer Aussendung vor einem Zerfall der Union und vor "nationalistischen Vereinzelungs-Vorstellungen", die aus den Forderungen etwa nach einem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone sprechen. Es sei an der Zeit, so Derschmidt, "dass ernstzunehmende Politiker und Medien mit den ständigen Panikreaktionen und Beschwörungen aufhören und sich auf die Gründungsanliegen als Friedens- und Solidarprojekt besinnen". Denn nur ein gemeinsames Europa sei auch ein starkes Europa.

Gerade aus christlicher Sicht sei es "wichtig, für ein solidarisches und starkes, gemeinsames Europa" einzutreten, erinnerte die KAÖ-Präsidentin vor allem christdemokratische Politiker an die Grundpfeiler der katholischen Soziallehre. Das Vertrauen der Bevölkerung lasse sich nur wiedergewinnen, wenn "Freiheit und Verantwortung im Denken, Tun und Handeln als Maxime" gelten, so Derschmidt.

Außerdem müsse immer wieder darauf hingewiesen werden, dass Österreich nicht nur vom Beitritt zur Europäischen Union, sondern auch von der Einführung des Euro "politisch und wirtschaftlich profitiert" habe - auch wenn Österreich als Nettozahler "seinen Beitrag zum gemeinsamen Wert geleistet" habe.

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