KONRAD RUFUS MÜLLER SCHENKT MAK FOTOGRAFIEN VON BRUNO KREISKY

Wien (OTS) - Mit seinen Aufnahmen von Bruno Kreisky beeinflusste Konrad Rufus Müller maßgeblich das Bild des ehemaligen österreichischen Bundeskanzlers in der Öffentlichkeit. Knapp zehn Jahre lang begleitete Müller, einer der wichtigsten Porträtfotografen der deutschen Nachkriegszeit, Kreisky bei zahlreichen öffentlichen Auftritten, aber auch privaten Momenten. Anlässlich des 100. Geburtstags von Bruno Kreisky (22.1.1911-29.7.1990) präsentierte das MAK 49 Schwarz-Weiß-Porträts des "Kanzlerfotografen". Sämtliche im Rahmen dieser Ausstellung (MAK-Kunstblättersaal, 23.1.-29.7.2011) gezeigten Aufnahmen überreichte Konrad Rufus Müller dem MAK nun als Schenkung.

Ausschließlich mit Mittelformatkamera und Schwarz-Weiß-Film agierend, zeichnete Müller ein differenziertes Bild der facettenreichen Persönlichkeit des Altkanzlers. In den Jahren zwischen 1980 und 1989 entstanden vielbeachtete Porträts, die Kreisky als Strategen, Politiker, Diplomaten, Redner und Denker, aber auch als Träumer, Familienvater oder Patienten zeigen. Unter Verzicht auf Blitz und artifizielles Licht schuf Müller Fotografien von einzigartiger Authentizität und Intimität.

Konrad Rufus Müller (geboren am 22. März 1940 in Berlin, lebt und arbeitet in Königswinter, Nordrhein-Westfalen) studierte Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Berlin, wandte sich aber bald der Fotografie zu. Wie kein Zweiter blickte er mit seiner Kamera hinter den Vorhang der Macht. Neben Bruno Kreisky begleitete er unter anderem auch Konrad Adenauer, Willy Brandt, Helmut Kohl, Gerhard Schröder, Wladimir Putin, Francois Mitterrand und Anwar el-Sadat und porträtierte diese Persönlichkeiten nicht nur bei zahlreichen öffentlichen Anlässen, sondern auch losgelöst von ihrem staatstragenden Image. Er drang tief in ihre Privatsphäre ein, nahm sie als Vertraute wahr und schuf Porträts von einzigartigem historischem Wert.

Seine Porträts und Reportagen wurden unter anderem in "Time Magazine", "stern","DIE ZEIT" und "Süddeutsche Zeitung" sowie in zahlreichen Ausstellungen und Büchern ("terra cognita", "LICHT GESTALTEN") publiziert.

Rückfragen & Kontakt:

Presse MAK
Judith Anna Schwarz-Jungmann (Leitung)
Sandra Hell-Ghignone
Veronika Träger
Lara Steinhäußer
T +43 1 711 36-233, 229, 212
F +43 1 711 36-227
presse@MAK.at
MAK.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MAK0001