FPÖ-Deimek: Klimaschutz mutiert zu brutalem Klimaterror

Menschenleben werden gegen CO2 aufgewogen

Wien (OTS) - Die Einführung von Biosprit soll die Klimabilanz Österreichs verbessern. Bundesminister Nikolaus Berlakovich hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt. "Dabei scheint er die Menschenrechtsbilanz zu verdrängen", kritisiert der freiheitliche Nationalratsabgeordnete und Verkehrssprecher Gerhard Deimek.

In Äthiopien wurden mehr als 90.000 Menschen vertrieben und ihrer Lebensgrundlage beraubt. Anstatt Nahrungsmitteln wird das Omo-Tal in Zukunft die Rohstoffe für Biosprit zu bieten haben. "In armen Regionen mutierte der europäische Klimawahn zum brutalen Klimaterror. Nikolaus Berlakovich kann die unmenschlichen Konsequenzen des Klimawahnes nicht mehr länger leugnen", macht Deimek auf die Auswirkungen des ausufernden Klimaschutzes aufmerksam. Der Minister hat Hinweise darauf gegenüber Medien schlichtweg als "ungustiös" abgetan. Gleichzeitig verwies er darauf, dass Österreich die gesetzten Klimaziele ohne die Einführung von E10 nicht erreichen könne.

"Berlakovichs Aussagen zeigen das wahre Gesicht der Klimareligion. Offenkundig werden Menschenleben gegen Kohlendioxid und ominöse Klimaziele aufgewogen", versucht sich Deimek die emotionale Gleichgültigkeit des Ministers zu erklären. Österreich dürfe nicht länger als Verbündeter der Brüsseler Beamtenschaft agieren. "Menschen ihrer Lebensgrundlage zu berauben bezeichnet man als Genozid", tritt Deimek der Tatenlosigkeit des Ministers entgegen.

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