"dok.film"-Premiere "Mein Ottakring" am 26. August in ORF 2

Arik Brauer, Gerhard Zeiler, Karl Hodina, Horst Chmela und Thomas Rabitsch präsentieren "ihren Heimatbezirk"

Wien (OTS) - Am Sonntag, dem 26. August 2012, präsentiert der ORF-"dok.film" um 22.45 Uhr in ORF 2 eine weitere neue Wiener Grätzelgeschichte der besonderen Art: Nach "Mein Simmering" (am 19. August) steht nun "Mein Ottakring" im Fokus von Chico Kleins Dokumentation, in der prominente Persönlichkeiten ihren Heimatbezirk und dessen viele Gesichter vorstellen. Die illustre Ottakringer-Runde besteht aus dem Maler und Musiker Karl Hodina, dem Musiker Horst Chmela, dem ehemaligen ORF-Generalintendanten Gerhard Zeiler, Maler Arik Brauer und dem Musiker, Produzenten und Falco-Wegbegleiter Thomas Rabitsch. "Mein Ottakring" ist eine ORF-Koproduktion mit der Felix Breisach Medienwerkstatt, die 2012 entstanden ist. Eine Woche nach Ausstrahlung, am 2. September, steht dann ein Dakapo der erfolgreichen ersten Bezirksgeschichte "Mein Favoriten" auf dem ORF-Programm.

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Direkt im ehemals dörflichen Gebiet rund um das Wiener Traditionslokal "10er Marie" plaudern der Maler und Musiker Karl Hodina, der Musiker Horst Chmela, der ehemalige ORF-Generalintendant und Medienmanager Gerhard Zeiler, der Musiker, Produzent und ehemaliges Bandmitglied von Drahdiwaberl und Falco, Thomas Rabitsch, über ihre Jugendzeit im Heimatbezirk Ottakring, dem 16. Wiener Gemeindebezirk. Mit dem Maler und Musiker Arik Brauer kommt ein weiterer prominenter Ottakringer zu Wort.

Musik hat in diesem Wiener Arbeiterbezirk eine große Bedeutung. Die Schrammel-Brüder sowie viele weitere Wienerlied-Komponisten stammen aus Ottakring - wer kennt nicht die Gassenhauer "Einer hat immer das Bummerl" oder den "Herrgott aus Stein", die hier ihre geistige Heimat haben.

Gezeigt werden der Ausblick vom Garten des Schloss Wilhelminenberg über Ottakring, der Brunnenmarkt und der angrenzende Yppenplatz, die gemeinsam den mittlerweile größten täglichen Nahversorgermarkt Österreichs bilden, die legendäre Stegreifbühne Tschauner mit dem immer wieder gern gespielten Stück "Mord in der Wurlitzergasse", das Kongressbad, im Bezirk liebevoll "das Kongerl" genannt, genauso das Ottakringer Bad, wo einst Gerhard Zeiler, in der Hoffnung einmal mitspielen zu dürfen, die berühmten Fußballspiele im Bad beobachtete.

Weitere Schauplätze sind auch Ernst Happels Stammcafé auf der Ottakringer Straße, das Café Ritter, weiters der Albert-Sever-Saal, wo in den 60er Jahren der legendäre Fünf-Uhr-Tee im Star Club stattfand, die Ottakringer Brauerei und das Arbeiterheim, das in den politischen Wirren der 30er Jahre eine Rolle spielte, sowie die Barackensiedlung "Negerdörfl", wo Arik Brauer eine Freundin hatte.

Chico Kleins Filmdokumentation präsentiert neben persönlich erzählten Jugend-Anekdoten der prominenten Gäste auch Geschichten aus früheren Zeiten, als der Ottakringer Bach, heute kanalisiert, immer wieder Überschwemmungen verursachte und als am Beginn der Thaliastraße ein riesiges Theater aus Holz stand, das sogar größer war als das Wiener Burgtheater.

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