228 Ordensschulen in Österreich stehen für soziale und ganzheitliche Bildung

Wien (OTS) - "Wir sehen das Kind und den Jugendlichen mit seinen
und ihren individuellen Begabungen und es ist unser erklärtes Ziel, diese Fähigkeiten in einem gut gestalteten und professionellen Umfeld zu entwickeln und zu fördern", betont Rudolf Luftensteiner als Geschäftsführer der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs:
"Mit der durchgehenden Nachmittagsbetreuung sind die Ordensschulen damit ein guter Bildungs- und Erziehungspartner mit einem ganzheitlichen Bildungsansatz." Gerade in der Nachmittagsbetreuung stellen die Ordensschulen hochqualifiziertes Fachpersonal zur Verfügung und haben so eine bessere Möglichkeit, individuell und differenziert auf die Bedürfnisse und Fördermöglichkeiten der Schüler einzugehen.

Angesichts einer gewissen "sozialen Verwahrlosung" betonen die Ordensschulen ihr Bildungsziel, Kinder und Jugendliche in ihrer "sozialen Verantwortung" zu fördern. Dieses Verantwortungsbewusstsein wird anhand verschiedener konkreter Projekte in den verschiedensten Bereichen gelernt. "Es gibt praktisch keine Ordensschule, an der nicht das eine oder andere soziale Projekt - sehr oft mit internationaler Auswirkung - gemacht wird", weiß Luftensteiner. Soziale Verantwortung kann nicht nur kognitiv erlernt werden, sondern muss durch konkretes Engagement erlebbar sein. Das Projekt "Compassion" in den Oberstufen hat sich bewährt: "Die Jugendlichen gehen für eine Zeit in Sozialeinrichtungen und haben danach einen ganz anderen Zugang zu Menschen aus sozialen Randgruppen", hört Luftensteiner nach solchen Einsätzen. Damit leisten Ordensschulen einen wesentlichen Beitrag zum "solidarischen Zusammen-halt in der Gesellschaft".

Dass die Schüler eine gute Balance zwischen digitalen und analogen Erfahrungs-welten einüben, ist den Ordensschulen ein besonderes Anliegen. "Der Umgang mit den neuen Medienwelten wird uns auch in Zukunft besonders heraus-fordern", ist Luftensteiner überzeugt. Er betont aber gleichzeitig die vielen Möglichkeiten, auf die in besonderer Weise die Ordensschulen zurückgreifen können: "Wir haben in den letzten Jahren gute gemeinschaftliche Instrumente entwickelt wie Orientierungstage und gemeinschaftsbildende Projekte.

Außerdem spielen Theater, Bühne und Musik eine besondere Rolle. Noch dazu verstehen Ordensschulen zeitgemäß und gut zu feiern. Schließlich geben auch die kirchlichen Fest- und Feiertage einen guten Rhythmus vor und die damit verbundenen Rituale bereichern jede Klassengemeinschaft und die Schul-gemeinschaft als Ganzes."

Die Ferienzeit wurde für kleinere und größere Bau- und Adaptierungsarbeiten genutzt. Die oft historisch wertvollen Gebäude sind auf der einen Seite eine finanzielle Last, eröffnen aber auf der anderen Seite den Schülern einen "längeren und nachhaltigen Blick auf ihrem Bildungsweg durch die Schulgebäude".

Facts: Ordensschulen gesamt: 228 Schülerzahl 2011/12 gesamt:
49.673 Sonderschulen: 5 VS: 47 HS/NMS/KMS: 49 AHS: 46 BMHS: 68 BAKIP: 13

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