SP-Reindl entgegen ÖVP-Falschmeldungen: Wien ist und bleibt Sportstadt

70 Sportarten, eine Sportfläche von 5,3 m2 pro Kopf, viele Großveranstaltungen und indirekte Sportförderung im Wert von 530 Millionen Euro sprechen mehr als eindeutige Sprache

Wien (OTS/SPW-K) - "Die heute Dienstag bei einer
VP-Pressekonferenz erhobenen Forderungen und Anschuldigungen in Bezug auf das Sportangebot in Wien sind haltlos. Die Sportstadt Wien beherbergt alleine 70 anerkannte Sportarten und insgesamt über neun Millionen Quadratmeter an Sportfläche. Das ergibt pro EinwohnerIn eine Sportfläche von mindestens 5,3 Quadratmetern. Die Ö-Norm B 2605 für Städte mit mehr als 3000 EinwohnerInnen empfiehlt nur 3,5 Quadratmeter. Und das betrifft nur als solche gewidmete Sportflächen. Würde man Grüngebiete wie Lobau, Donauinsel, Praterauen und Wienerwald dazu nehmen, ergäbe sich eine Sportfläche von sagenhaften 51 m2 pro WienerIn. Und auch in letztgenannten Gebieten kann gelaufen, Rad gefahren oder sonstiger Sport betrieben werden", so der SPÖ-Gemeinderat Thomas Reindl.

Internationale Meisterschaften in Wien

Die Behauptung in Wien würden ob seiner desolaten Sportstätten keine internationalen Veranstaltungen stattfinden stimme ebenfalls so nicht. "Alleine im letzten Jahr fanden in Wien u.a. die American Football WM, die Faustball WM und die Volleyball Europameisterschaft statt. 2010 gab es außerdem eine vielbeachtete Handball WM in Wien", Reindl weiter.

Eissportzentrum und Kunstrasenplätze

Die Stadt investiere zudem laufend in Sportstätten und in die Nachwuchsförderung. "Das Eissportzentrum Albert-Schulz-Halle wurde um- und ausgebaut, mit der Handball-City Margareten wurde die perfekte Symbiose zwischen Schul- und Spitzensport geschaffen. Die neuen Kunstrasenplätze der Stadt bieten auch Nachwuchsmannschaften und nicht mehr nur den "1er Teams" Trainingsmöglichkeiten", versichert der sozialdemokratische Gemeinderat.

Indirekte Sportförderung mit einem Marktwert von 530 Millionen Euro

Neben 30 Millionen direkter Sportförderung leiste die Stadt Wien auch indirekte Sportförderung mit einem Marktwert von 530 Millionen Euro. "Auf dieses Geld verzichtet die Stadt, indem sie Sportstätten zu symbolischen Preisen von 0,02 Euro pro Quadratmeter und Jahr an Vereine verpachtet. Dazu kommt das Sportcontracting, bei dem die Stadt Anlagen von Vereinen auf eigene Kosten saniert und das Geld, das in Folge durch geringere Energiekosten gespart wird direkt in die Nachwuchsförderung fließen lässt", Reindl abschließend.

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