UBS-Studie: BZÖ-Haubner fordert eine Steuern und Abgabenreduzierung

Das tägliche Leben ist für immer mehr Menschen kaum mehr finanzierbar

Wien (OTS) - Die Realeinkommen der Österreicher sind seit der Euro-Einführung drastisch gesunken. Der Euro hat zum Teil über ein Drittel der Einkommen gefressen. Das ergab eine Studie der renommierten Schweizer Großbank UBS zur Entwicklung des verfügbaren Haushaltseinkommens der Euro-Staaten. Gewinner ist laut Studie die Bevölkerung der Pleitestaaten Griechenland, Portugal und Spanien. Diese Länder haben zwischen 2000 und 2010 die größten Zuwächse bei den Haushaltseinkommen erreichen können.

"Österreichs Bevölkerung ist bei den Einkommen der größte Verlierer innerhalb der Euro-Staaten. Unsere österreichischen Einkommen sind viel weniger wert, die Kaufkraft ist im Vergleich massiv gesunken. Und das obwohl die Österreicher zu den produktivsten Arbeitnehmern der Union zählen. Gerade die ärmsten Bevölkerungsschichten in Österreich haben einen hohen Einkommensverlust innerhalb von zehn Jahren erleiden müssen", stellte die stellvertretende Klubobfrau des BZÖ, Ursula Haubner, fest. Das tägliche Leben ist für immer mehr Menschen kaum mehr finanzierbar. Haubner wies auf die steigenden Lebensmittel-, und Energiepreise hin. Auch das Wohnen sei überproportional teurer geworden. Darüber hinaus spürten die Menschen noch die Last der letzten von Rot-Schwarz zu verantwortenden Sparpakete. "Wir sagen Genug gezahlt! Und fordern eine Steuern und Abgabenreduzierung", so Haubner. Österreichs Bundesregierung finanziert hingegen Pleiteländer auf Kosten des Wohlstandes der eigenen Bevölkerung. Damit muss Schluss sein", fordert Haubner. Es könne nicht länger hingenommen werden, dass die Regierung weiter am Rücken der Kleinverdiener und des Mittelstandes spart anstatt die Steuern gerecht zu reformieren und die niedrigen Einkommen zu entlasten und dadurch die heimische Wirtschat anzukurbeln.

Als Schlag ins Gesicht jedes Steuerzahlers sei an die durch rot-schwarz erfolgte Erhöhung der Parteienförderung erinnert. "Bei den Kleien wird gespart, bei sich selbst dagegen schamlos erhöht", so Haubner abschließend.

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