FP-Haslinger: Kampf dem Drogenmissbrauch von Kindern und Jugendlichen

Verpflichtende Elternaufklärung über Drogenkonsum gefordert

Wien (OTS) - Der Konsum von Suchtmitteln durch Kinder und Jugendliche speziell in Wien dramatische Ausmaße an, warnt der Wiener FPÖ-Gemeinderat Gerhard Haslinger. Neugierde, Gruppendruck, Verzweiflung oder schulische Überlastung sind nur einige Gründe, die Kinder und Jugendliche zu psychotrope Substanzen greifen lassen. Dazu gehört auch der übermäßige Konsum von Alkohol. Um den Schritt vom Probierer zum problematischen Drogenkonsumenten rechtzeitig zu erkennen, bedarf es dringend der Aufklärung von Eltern und Erziehungsberechtigten.

Viele Eltern wissen nicht, wie ihre Kinder und Jugendlichen an die Substanzen herangeführt und zum Konsum verleitet werden. Sie wissen auch nicht, welche Substanzen angeboten und wie sie eingenommen werden und welche Wirkung sie haben. Durch diese Unkenntnis bleibt der Drogenmissbrauch ihrer Sprösslinge auch lange unerkannt.

Es ist daher wichtig, dass Eltern dieses Wissen nähergebracht wird. Freiwilligkeit hat sich dabei als wirkungslos oder unzureichend erwiesen. Daher fordert die Wiener FPÖ auch einen verpflichtenden Aufklärungsvortrag für diese Zielgruppe in den Schulen. Dafür könnte die Forderung von SPÖ-Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl - "Eine Woche Weiterbildung für die Lehrerinnen und Lehrer in den Ferien" auch gleich mitgenutzt werden.

Auch die Einsicht von Grünen-Chefin Glawischnig, dass sie nicht mehr für die Legalisierung von Cannabis und Marihuana eintritt, zeigt den Ernst der Lage. Sie rechtfertigte den Meinungsschwenk damit, dass sich die wissenschaftliche Bewertung verändert hätte. Richtig ist aber vielmehr, dass der Konsum von Hanfprodukten eine hohe Empfänglichkeit für eine Suchtentwicklung unterstützt und diese daher als Einstiegsdroge gelten, erklärt Haslinger. (Schluss)otni

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