GLOBAL 2000 kündigt an, österreichische Untersuchungsdaten auf hormonell wirksame Pestizidrückstände zu analysieren

GLOBAL 2000-Analyse über hormonelle Belastung von Obst und Gemüse basiert auf EU Durchschnittsdaten.

Wien (OTS) - Aufgrund des regen Interesses von besorgten KonsumentInnen betont GLOBAL 2000 nochmals, dass es sich bei den gemeinsam mit PAN-Europe und PAN-Germany (Pesticide Action Network) ausgewerteten Daten um die allgemein zugänglichen Pestizidüberwachungsdaten der 27 EU-Mitgliedsstaaten (Daten der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA / European Food Safety Authority) handelt. Das Ergebnis zeigte, dass die durchschnittliche Belastung von EU-Obst und -Gemüse durch hormonell wirksame Pestizide beunruhigend hoch ist. "Es ist mir dabei wichtig, nochmals klarzustellen, dass man aus diesen Daten keine direkten Aussagen über die konkrete hormonelle Belastung von österreichischen Erzeugnissen herauslesen kann", sagt Helmut Burtscher, GLOBAL 2000 Umweltchemiker. "Zum einen wissen wir, dass manche österreichische Produkte wie beispielsweise Paradeiser hierzulande mit geringem Pestizideinsatz produziert werden (Nützlingseinsatz). Gleichzeitig mussten wir jedoch feststellen, dass die bei der Analyse identifizierten hormonell wirksamen Pestizide großteils auch in Österreich zugelassen sind." Deshalb fordert GLOBAL 2000 vom Landwirtschaftsminister Berlakovich, diese zumindest aus der Liste der ÖPUL (Österreichisches Programm für eine umweltgerechte Landwirtschaft) zu streichen. Außerdem kündigt GLOBAL 2000 an, in den nächsten Wochen die österreichische Situation genauer zu beleuchten und wird zu diesem Zwecke den Pestizidmonitoring-Report der AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) auf hormonell wirksame Pestizide durchforsten.

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