ORF III im Festspielinterview mit Dirigent Ingo Metzmacher und mit Doris Pfabigan bei Barbara Stöckl im "science.talk"

Am 22. August im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - Am Mittwoch, dem 22. August 2012, ist Stardirigent
Ingo Metzmacher im Rahmen der Salzburger Festspielinterviews zu Gast bei Barbara Rett. "kreuz und quer" steht ganz im Zeichen des Themas Scheidung und befragt dazu Scheidungskinder und junge Muslime über "Scheidung nach Art der Scharia". Die Philosophin Doris Pfabigan, die sich seit Jahren intensiv mit Würde und Autonomie im Alter beschäftigt, ist zu Gast bei Wissenschaftsmoderatorin Barbara Stöckl in der Sendung "science.talk".

ORF III spezial: "Salzburger Festspielinterviews: Ingo Metzmacher" (19.50 Uhr)

Unser Mann fürs Zeitgenössische! Ingo Metzmacher hat sich bei den Salzburger Festspielen als souveräner und kundiger Dirigent hochkomplexer zeitgenössischer Werke bewährt. Heuer ist ihm die Aufführung eines Oper-Meilensteins des 20. Jahrhunderts anvertraut worden: Bernd Alois Zimmermanns "Soldaten" nach einem Stück von Jakob Michael Lenz. Es spielen die Wiener Philharmoniker, weitere Aufführungen finden am 22., 24., 26. und 28. August statt.

kreuz und quer: "Scheidung nach Art der Scharia" (20.15 Uhr)

An britischen Scharia-Gerichten häufen sich die Scheidungen. Was nach einem gesellschaftlichen Trend aussieht, ist vor allem Ausdruck einer jungen muslimischen Generation im Wandel, die zwischen familiärer Tradition und Religion ihren eigenen Weg gehen möchte. "Scheidung nach Art der Scharia" begleitet junge pakistanische Muslime und erzählt die Geschichten ihrer unglücklichen arrangierten Ehen. Die Lösungsversuche sind vielfältig - und konfliktreich. Sie reichen von Polygamie bis zur im Islam doch möglichen Scheidung der Ehepartner.

kreuz und quer: "Scheidungskinder" (21.15 Uhr)

Sieben Scheidungskinder geben einen Einblick in ihre persönlichen Geschichten, Probleme, Ängste und Hoffnungen. Welche Erfahrungen übertrugen sich dabei auf die eigenen Beziehungen? Selma, 18 Jahre alt, hat durch die Trennung ihrer Eltern das Vertrauen zu Männern verloren. Was Selma unter anderem geholfen hat, nicht nur ihre eigene Situation, sondern auch die ihrer Eltern besser zu verstehen, war eine Familienaufstellung. Das älteste Scheidungskind ist die 82-jährige Eva. Problematisch war für sie jedoch nie die Trennung ihrer Eltern, sondern viel mehr die gesellschaftliche Ächtung der Scheidung Anfang der 30er Jahre. Peter, 41, sieht in seiner Scheidung wiederum eine Erbsünde.

"science.talk" mit Doris Pfabigan (21.55 Uhr)

Wie kann man Würde und Autonomie im Alter wahren? Jugendlichkeit und Produktivität gelten als Leitwerte unserer Zeit. Das kollidiert oft mit der Angewiesenheit älterer Menschen auf Pflege durch andere. Die Folge ist nicht selten eine Verletzung der Würde von Pflegebedürftigen. Im Gespräch mit Barbara Stöckl erklärt die Philosophin und ehemalige Altenpflegerin Doris Pfabigan, was sie unter den Begriffen Würde und Autonomie versteht. Durch ihre 20-jährige Berufserfahrung als Pflegerin kann die zweifache Mutter dabei auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Die gebürtige Niederösterreicherin gibt so Einblicke in die Bedürfnisse älterer Menschen und zeigt auf, wo diesen derzeit nicht nachgekommen wird.

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