IBK-Förderung für kleine Grenzprojekte aus der Bürgerschaft

Pilotphase verlängert

Bregenz/Konstanz (OTS/VLK) - Die Internationale Bodensee
Konferenz (IBK) fördert mit dem Kleinprojektefonds kleinere, grenzüberschreitende Projekte für interkulturelle Begegnung und Austausch im Bodenseeraum. Die zweijährige Pilotphase des Kleinprojektefonds (2010 bis 2012) wurde nun bis Ende 2014 verlängert.

Ziel ist, die Menschen im Alpenrheintal, am Hochrhein oder auch quer über den Bodensee bis nach Liechtenstein zusammen zu bringen. Für Landeshauptmann Markus Wallner ist die Förderung regionaler Zusammenarbeit nicht zuletzt wichtig für die künftige Rolle der Bodenseeregion in Europa: "Je mehr wir den regionalen Zusammenhalt festigen und für unsere gemeinsamen Interessen eintreten, desto deutlicher wird unsere Stimme in Europa vernehmbar sein."

Bisher 39 Projekte gefördert

"Die Idee der Bürgerbegegnung trägt Früchte", so Klaus-Dieter Schnell, IBK-Geschäftsführer. "Wir fördern Projekte aus allen Lebensbereichen, zum Beispiel Umwelt, Kultur, Soziales, Bildung, Sport oder Tourismus." Zu den aktuell 39 Förderprojekten zählen u.a. Schüler- und Seniorenaustausche, Sportturniere, Zukunftsworkshops, Naturexkursionen, Ausstellungen und Grenzfeste. Bewerben können sich Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, Gemeinden, Schulen und ähnliche Einrichtungen aus dem Bodenseeraum. Wichtig ist, dass die Projektpartner aus unterschiedlichen IBK-Ländern kommen. Dazu zählen Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein. Ansonsten sind der Phantasie (fast) keine Grenzen gesetzt.

Informationen über den Kleinprojektefonds und zum Verfahren gibt es im Internet unter www.bodenseekonferenz.org/kleinprojektefonds. Die nächsten Einreichfristen sind am 31. August sowie am 15. November 2012. Für Interessierte bietet die IBK-Geschäftsstelle in Konstanz ausführliche Beratung und Unterstützung an, Tel. +49(0)7531 / 5 27 22, kleinprojekte@bodenseekonferenz.org.

Der IBK-Kleinprojektefonds ermöglicht erstmals auch kleinen Projekten Zugang zu Fördermitteln des EU-Förderprogramms Interreg IV "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein". Das Verfahren ist gegenüber sonstigen Interreg-Projekten stark vereinfacht und für jede Person machbar.

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