Klotz am Bein statt trautes Heim: 4 von 5 Immobilienkäufern haben Sorgen wegen Baufinanzierung

Wien (OTS) - Das eigene Heim ist der Traum vieler Österreicher/innen. Doch hohe Schulden in einer unsicheren wirtschaftlichen Situation können auch schnell zum Alptraum werden. So machen sich vier Fünftel der Immobilienkäufer Sorgen um die Finanzierung ihres Eigenheims. Besonders Frauen sind wegen der Schulden beunruhigt. Mehr als die Hälfte haben eine Risiko-Ablebensversicherung abgeschlossen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle, repräsentative Umfrage von ImmobilienScout24 zum Thema "Baufinanzierung" unter 541 österreichischen Immobilienkäufern. Die Umfrage wurde von der innofact AG durchgeführt.

Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit, Scheidung - es gibt viele unvorhersehbare Ereignisse, die den Traum vom eigenen Haus zerplatzen lassen können. Kein Wunder also, dass die große Mehrheit der Immobilienkäufer Sorgen hat, ihren Kredit nicht mehr bedienen zu können. Nur jeder fünfte Käufer ist unbesorgt, was seine Baufinanzierung angeht.

Am meisten Angst haben die Bauherren vor Arbeitslosigkeit (51 Prozent), steigenden Zinsen (40 Prozent), Inflation und Wirtschaftskrise in Österreich (38 Prozent) oder davor, dass sie die Finanzierung zu knapp kalkuliert haben (37 Prozent). Frauen sind durchwegs etwas besorgter als Männer, allein der heimischen Wirtschaft vertrauen sie mehr. Die Angst vor einer Scheidung oder Trennung (16 Prozent) oder vor einem mit einem Jobwechsel verbundenen Ortswechsel (12 Prozent) verursachen noch am wenigsten Kopfzerbrechen.

Die Sorgen äußern sich bei 40 Prozent der Befragten in Nervosität, Sparzwang ("ich drehe jeden Cent um", 38 Prozent) sowie Schlafstörungen und Konzentrationsschwäche (29 Prozent). Bei zwölf Prozent der Bauherren vergiften die Geldsorgen auch das Beziehungs-klima, Streit ist vorprogrammiert.

Um die Ratenzahlungen für die Baufinanzierung abzusichern, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Am beliebtesten ist der Abschluss einer Risikolebensversicherung, über die jeder zweite Immobilienkäufer (52 Prozent) verfügt. 29 Prozent der Eigenheimbesitzer haben auf eine konservative Finanzierung mit langer Zinsbindung gesetzt. Außerdem beliebt sind Unfallversicherung (37 Prozent) und Berufsunfähigkeitsversicherung (16 Prozent), um bestimmte Risiken abzusichern. 18 Prozent haben Rücklagen für Engpässe und ungeplante Kosten gebildet. Nur 3 Prozent der Befragten sind optimistisch und haben überhaupt keine Absicherungsmaßnahmen getroffen.

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