Ozon-Warndienst: Informationsschwelle überschritten

Weitere Überschreitungen möglich - Bericht von 20.8., 15 Uhr

Wien (OTS) - Im Ozonüberwachungsgebiet 1 Nordostösterreich sind am Dienstagnachmittag an der Messstelle Tulln Ozonkonzentrationen von 199 Mikrogramm/m3 gemessen worden. Damit wurde die Informationsschwelle (größer als 180 Mikrogramm/m3 als Einstundenmittelwert) im Ozonüberwachungsgebiet 1 Nordostösterreich überschritten. In Wien und im Burgenland gibt es derzeit keine Überschreitungen. Aufgrund der meteorologischen Situation ist zu erwarten, dass die Ozonkonzentrationen im weiteren Tagesverlauf ähnlich hoch bleiben werden. Für den morgigen Tag ist zudem ein Ansteigen der Ozonbelastung zu erwarten.

Empfehlungen zu freiwilligen Verhaltensweisen

Derart erhöhte Ozonkonzentrationen können zu Reizungen der Schleimhäute und zu Atembeschwerden führen. Vorsorglich sollten gefährdete Personen - wie beispielsweise Kinder mit überempfindlichen Bronchien, Personen mit schweren Erkrankungen der Atemwege und / oder des Herzens, sowie Asthmakranke - ungewohnte und starke Anstrengungen im Freien, insbesondere in den Mittags- und Nachmittagsstunden, vermeiden. Der normale Aufenthalt im Freien, wie z.B. Spaziergang, Baden oder Picknick, ist auch für gefährdete Personen unbedenklich.

Aufgrund der erhöhten Ozonbelastung ersucht die Umweltschutzabteilung, auf nicht unbedingt notwendige Autofahrten zu verzichten und öffentliche Verkehrsmittel zu benützen.

o Detaillierte Informationen über die aktuelle Höhe der Belastung an den einzelnen Messstellen sind im Internet auf der Homepage des Umweltbundesamtes unter www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/luft/luftguete_aktuell/ozonber icht/ und im ORF Teletext auf Seite 621 verfügbar.

o Weitere Informationen über die Wiener Luftqualität:
4000/8820 - Ozonix: Computer-Tonbanddienst www.wien.at/ma22/luftgue.html (Schluss) red

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