"Markt Start" - Bures: Innovativen Ideen zur Marktreife verhelfen

Neues Darlehen hilft ab September österreichischen Start-Ups, ihre Innovationen auf den Markt zu bringen

Wien (OTS/SK) - Nur etwa die Hälfte der in Österreich von KMUs entwickelten Innovationen erreicht derzeit auch den Markt. Das BMVIT unterstützt ab September durch das Programm "Markt Start" innovative Start-Ups bei der Markteinführung ihrer Produkte mit günstigen Krediten. ****

"Österreich verfügt über ein hervorragend ausgebautes System der Forschungsförderung", betonte Innovationsministerin Doris Bures heute, Montag, im Rahmen einer Pressekonferenz. So investiert das BMVIT alleine heuer mehr als eine halbe Milliarde Euro in angewandte Forschung und Innovation. Jedoch stehen kleine, junge Unternehmen oft vor großen finanziellen Herausforderungen, wenn es darum geht, einen entwickelten Prototyp zur Marktreife zu bringen. Banken und Venture-Capital-Geber verlangen Sicherheiten, die kleine Start-Up-Unternehmen oft nicht erfüllen können. So kommt es, dass derzeit nur jede zweite Innovation auch wirklich den Markt erreicht. Diese "Kreditklemme" bekämpft das BMVIT ab September mit dem heute vorgestellten Programm "Markt Start".

Günstige Kredite für innovative Unternehmen

Unternehmen, die durch das BMVIT in ihrer Forschungstätigkeit unterstützt wurden, erhalten die Möglichkeit, für die Phase des Markteintritts bis zu eine Million Euro in Form eines fast zinsfreien Darlehens bei der Forschungsförderungsgesellschaft FFG aufzunehmen. "Damit reagieren wir auf eine Lücke im System und helfen den jungen innovativen Unternehmen schnell, einfach und unbürokratisch", betont Innovationsministerin Doris Bures. "Da wir die Firmen kennen und ihr Potenzial bereits einschätzen können, verlangen wir keine weiteren Sicherheiten für dieses Darlehen außer einer guten Idee."

Aiginger: Nicht umgesetzte Innovationen kosten Wachstum und Arbeitsplätze

WIFO-Chef Karl Aiginger erläutert, dass derzeit rund 60 Prozent der jungen Unternehmen über unzureichende finanzielle Mittel zur Markteinführung ihrer Innovationen verfügen. Innovationen, die nicht umgesetzt werden können, bedeuten, dass sowohl Unternehmensinvestitionen als auch Fördergelder verloren gehen und dass Österreich Wachstumsmöglichkeiten und künftige Arbeitsplätze verliert. Dieser Entwicklung wirkt das BMVIT-Programm "Markt Start" entgegen.

Jährlich 1.000 neue hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen

"Das Unterstützungspaket 'Markt Start' trägt dazu bei, dass mittelfristig, das heißt in spätestens fünf Jahren, 80 statt bisher 50 Prozent der Innovationen den Markt erreichen sollen. Dadurch werden in den kommenden zehn Jahren jährlich 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen", betont Ministerin Doris Bures. Definiertes Ziel ist es, dass Österreich bis 2020 zu den Top drei der innovativsten Volkswirtschaften zählt. "Innovationsunternehmen sind ein Garant für hochwertige Arbeitsplätze in Österreich", so Bures abschließend.

SERVICE: Alle Details zum Programm "Markt Start" finden Sie auf der Homepage des BMVIT unter
http://www.bmvit.gv.at/presse/archiv/0820_bmvitdarlehen_marktstart.ht
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