Schieder: Das Schicksal der Menschen in der Westsahara nicht vergessen

Die Aktion "Ferien vom Krieg" unterstützt Kinder aus der Westsahara

Wien (OTS/SK) - "Über 160.000 Menschen müssen seit mehr als 30 Jahren in provisorischen Lagern in der Westsahara an der algerischen Grenze ausharren. Kinder, die dort groß werden, kennen von der Welt nur die beengte Zustände des Flüchtlingslagers", so Finanzstaatssekretär Andreas Schieder nach einem Besuch einer Gruppe saharauischer Kinder. ****

Unter dem Motto "Ferien vom Krieg" lädt die Österreichisch-Saharauische Gesellschaft jedes Jahr Kinder aus den Flüchtlingslagern der Westsahara nach Österreich ein, um hier den Sommer zu verbringen. Gemeinsam mit Landesrätin Karin Scheele, Vorsitzende der österreichisch-saharauische Gesellschaft, besuchten die Kinder heute das Finanzministerium. "Gerade während der Sommermonate ist die Situation für Familien in den Lagern extrem schwierig. Die Temperaturen erreichen Extreme und die Wasserversorgung ist knapp", so Schieder.

In Österreich können sich die kleinen Gäste acht Wochen lang erholen und einen unbeschwerten Sommer verbringen. Außerdem werden die Kinder medizinisch versorgt und neu eingekleidet und während ihres Aufenthalts wird ihnen die deutsche Sprache näher gebracht. "Im Interesse der Zukunft dieser Kinder muss endlich eine Lösung für den Konflikt gefunden werden, der ein Gebiet, das von der UNO als letztes noch nicht entkolonialisiertes Gebiet bezeichnet wird, nicht loslässt". Dazu müsse vor allem das seit langem geforderte Referendum über die Unabhängigkeit der Westsahara umgesetzt werden, so Schieder.(Schluss) js

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