FP-Deimek: Einführung von E10 kommt Menschenopfern gleich

Der Teller muss wichtiger sein als der Tank

Wien (OTS) - Dürren und Missernten stürzen Millionen Menschen in Hungersnöte und Leid. Gleichzeitig sollen Nahrungsmittel zu Treibstoffen verarbeitet werden. "Die Debatte um die Einführung des Biotreibstoffes E10 offenbart das Janusgesicht der Europäischen Union", kritisiert der freiheitliche Nationalratsabgeordnete und Verkehrssprecher Gerhard Deimek. Nahrungsmittel als Treibstoff zu nutzen, während Menschen verhungern vergleicht der Abgeordnete mit "Menschenopfern auf dem Altar der Klimareligion". Bereits vor einem Jahr hat die FPÖ einen Antrag eingebracht, mit dem Ziel Menschen in armen Regionen vor den Auswüchsen des Klimawahns zu schützen.

Umweltminister Nikolaus Berlakovich scheint trotz Protesten aus allen Richtungen nicht von der Einführung des Biotreibstoffes E10 abrücken zu wollen. "Der Minister muss endlich Stellung beziehen. Ist es ihm wichtiger wie ein Mensch zu handeln, oder sklavisch der EU zu dienen und in Kadavergehorsam ihre Vorschriften umzusetzen?", so Deimek. Aus Sicht des Freiheitlichen sind die Einwände von Menschenrechtsorganisationen und des deutschen Entwicklungsministers Dirk Niebel nicht von der Hand zu weisen. "Der Teller muss wichtiger sein als der Tank. Menschenleben dürfen nicht gegen CO2 aufgewogen werden", so Deimek.

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