PVÖ-Edlinger: Stronachs Ideen gefährlich für Österreichs PensionistInnen!

Wien (OTS/SPW) - "Die politischen Ideen des Multimilliardärs Frank Stronach sind oftmals in sich selbst widersprüchlich, wären aber im Fall ihrer Umsetzung auch und vor allem für Österreichs PensionistInnen gefährlich", stellte der Vorsitzende des Wiener Pensionistenverbandes (PVÖ Wien), Bundesminister a. D. Rudolf Edlinger, in einer Reaktion zu der aktuellen Debatte über die von Stronach angekündigte Gründung einer bei der kommenden Nationalratswahl kandidierenden neuen Partei fest. ***

Abgesehen von der diffusen Einstellung des großteils in der Schweiz ohnehin wenig Steuer zahlenden Stronachs über die Sozialleistungen in Österreich, so Edlinger weiter, seien seine Forderungen nach Austritt aus dem Euro und der Wiedereinführung des Schilling im wahrsten Sinn des Wortes kontraproduktiv für Österreichs Wirtschaft und damit die heimischen Arbeitsplätze. Edlinger dazu:
"Österreichs hart erarbeiteter Wohlstand gründet sich zu einem wesentlichen Teil auf seiner starken Exportleistung. Der Ausstieg aus dem Euro und die Wiedereinführung des Schilling würde Spekulanten Tür und Tor öffnen, die Wechselkursparität zu anderen Währungen in die Höhe treiben und Österreichs Waren in vielen Ländern dramatisch verteuern. Profilierte Wirtschaftsexperten vertreten die Ansicht, dass eine solche Entscheidung dem Land bis zu 40 Milliarden Euro kosten und 100.000 Arbeitsplätze verloren gehen könnten", betonte der PVÖ-Wien-Vorsitzende.

"Da eine florierende Wirtschaft mit einem starken Exportanteil und hoher Beschäftigungsrate die Grundlage für den Generationenvertrag und damit wesentlich für die Sicherung der Pensionen sind, würde die Verwirklichung der Forderung Stronachs - nicht zuletzt durch die dann notwendigen harten Einsparungspakete - vor allem den oftmals ohnehin bescheidenen Wohlstand der älteren Generation gefährden.", meinte Edlinger. "Im Übrigen sind gar nicht so wenige Ideen des Austro-Kanadiers mit jenen der FPÖ nahezu deckungsgleich. Das Desaster, das die FPÖ bzw. das BZÖ während ihrer fast siebenjährigen Regierungsbeteiligung in Österreich angerichtet haben, ist noch heute allgegenwärtig. Wer daran denkt, dem Multimilliardär seine Stimme zu geben, sollte sich auch dessen bewusst sein", schloss Edlinger. (Schluss)

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