Die Pharmaindustrie ist ein engagierter Partner im Gesundheitswesen

Die Förderung von Leuchtturmprojekten aus Mitteln des Rahmen-Pharmavertrages als Role Model für Lösungen im Bereich Kinder- und Jugendgesundheit

Alpbach (OTS) - Die Pharmawirtschaft zeigt durch ihr Engagement
und die Verlängerung des Rahmen-Pharmavertrages, in welchen Bereichen der Kinder- und Jugendgesundheit gehandelt werden muss. 82 Mio. Euro leistet die Pharmawirtschaft an freiwilligen Solidarzahlungen bis zum Jahr 2015 an den Hauptverband und die Krankenkassen. Davon sind 6,75 Mio. Euro für Projekte zweckgewidmet, die auf dem Gebiet der Kinder-und Jugendgesundheit realisiert werden.

"Das haben wir letztes Jahr angekündigt. Seither haben wir wesentliche Schritte zur Realisierung dieses Ziels geleistet und machen damit die Kinder und Jugendlichen fit für die Zukunft", betonte Dr. Robin Rumler, Präsident der Pharmig. Im letzten Jahr wurde das Gremium Gesundheitsziele bestellt und Förderrichtlinien erarbeitet. Bis zum Ende der Antragsfrist am 5. August wurden mehr als 100 Projekte eingereicht. Eine Auswahl, welche Projekte konkret gefördert werden, erfolgt bis Ende des Jahres. "Noch heuer werden etwa 2,25 Mio. Euro an ausgewählte Projekte ausbezahlt werden", so Rumler.

Die Themenstellungen der Projekte haben ein breites Spektrum. Dieses reicht von der adäquaten Unterstützung von Kindern psychisch kranker Eltern, über das Erkennen von Essstörungen bei Kindern bis hin zur Frühintervention bei autistischen Kindern.

Das Thema sei der Pharmaindustrie wichtig, denn, so Rumler, "die jungen Menschen sind unsere Gegenwart und unsere Zukunft". Damit hätte die Pharmaindustrie einen Plan in konkrete Maßnahmen umgesetzt. "Wir setzen Taten mit der Förderung von Leuchtturmprojekten und bieten uns verstärkt als engagierter Partner im Gesundheitswesen an", betonte der Präsident anlässlich des Votings jener Veränderungsvorschläge, die im Rahmen der Gesundheitsgespräche den anwesenden Vertretern der Politik präsentiert werden.

Diese Veränderungsvorschläge wurden mit dem Know-How der Teilnehmer erarbeitet. "Damit wird ein Dialog zwischen Experten und der Politik möglich, weil gleichermaßen fundierte wie klar formulierte Veränderungsvorschläge an die Politik adressiert werden", verdeutlicht Rumler die Architektur der Alpbacher Gesundheitsgespräche. Diese hatte die Pharmig als Mitveranstalter der Alpbacher Gesundheitsgespräche gemeinsam mit dem Europäischen Forum Alpbach im Vorjahr implementiert.

Die Top 7 Veränderungsvorschläge der mehr als 400 Teilnehmer der Alpbacher Gesundheitsgespräche 2012 im Einzelnen sind (Reihung nach Relevanz):

1. Investition in Elternkompetenz (Primärprävention) und in psychosoziale Früherkennungs- und Frühfördersysteme: Etablierung eines aufsuchenden Angebots beginnend mit jeder Schwangerschaft

2. Gesundheits- & Lebenskompetenz (v.a. Ernährung, Bewegung, psychosoziale Aspekte) bereits ab Kindergarten und dann in Schulen gut verankern

3. Schule als Lebensraum für den ganzen Tag mit verfügbaren freien Projekt- und Bewegungsflächen gestalten

4. Etablierung des "Kinderforschungsnetzwerks" für sichere Arzneimittel

5. Investition in beziehungsorientierte psychosoziale Aus- und Weiterbildung für alle Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten (Kindergarten, Schule, Jugendarbeit, Pflege etc.), v.a. im pädagogischen Bereich

6. Datensammlung und Versorgungsbedarfsplanung

7. Konzertierte Umsetzung von Strategien forcieren & langfristige Health-in-all-policy & Bündelung der Initiativen - Messbarkeit und Governance.

Über die Pharmig:

Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharma-Industrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand August 2012), die den Medikamenten-Markt zu fast 100 Prozent abdecken. Die Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 10.000 Beschäftigte.

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Pharmig - Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
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