Demokratiefeindliche russisch-orthodoxe Kirche sofort gesetzlich aberkennen - Appell an Kultusamt

Wien (OTS) - Mit einem dringenden Appell an Bundesministerin
Claudia Schmied, die gesetzliche Anerkennung der russisch-orthodoxen Kirche in Österreich sofort zu beenden, reagierte Initiative-Vorstand Univ.-Prof. Dr. Heinz Oberhummer auf die jüngste Verurteilung der drei Pussy-Riot Aktivistinnen Maria Alechina, Jekaterina Samuzewitsch und Nadeschda Tolokonnikowa. "Die russisch-orthodoxe Kirche ist die wichtigste Komplizin des autoritären Putinregimes im Kampf gegen Menschenrechte und Pressefreiheit in Russland. Der österreichische Ableger dieser demokratiefeindlichen Organisation wird aber hierzulande gesetzlich anerkannt und mit Privilegien ausgestattet", so Oberhummer, der im vorliegenden Fall "einen Prüfstein für das gesamte österreichische Systems der gesetzlichen Anerkennung von Kirchen und Religionsgesellschaften" ortete. "Während die zivilisierte Welt vereint hinter Alechina, Samuzewitsch und Tolokonnikowa steht, unterstützt Österreich ausgerechnet die Täter. Das entgeht meinem demokratischen Verständnis", so Oberhummer abschließend.

Am 6.8.2012 stellte die "Initiative Religion ist Privatsache" beim BM für Unterricht, Kunst und Kultur einen detaillierten Antrag auf die Aberkennung der Rechtspersönlichkeit der russisch-orthodoxen Kirche in Österreich. Eine Reaktion des Ministeriums wurde bislang nicht bekannt.

Zum Antrag der Initiative auf Aberkennung der Rechtsperson der russisch-orthodoxen Kirche in Österreich im Wortlaut:
http://www.ots.at/redirect/religion-ist-privatsache3

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