FP-Frigo/Schütz(2): Drogensituation in Wien völlig entglitten

SPÖ und Grüne verharmlosen trotzdem weiter

Wien (OTS) - Es ist traurig und unverantwortlich, dass in der offiziellen Drogenstatistik Wiens nur die direkt 170 suchtbezogenen Drogentoten aufscheinen. Spätfolgen, die zu Jobverlust, Frühpension oder sehr oft zum Tode führen, werden von Rot-Grün verschwiegen, kritisiert FPÖ-Gemeinderätin Angela Schütz. Ebenso im Dunklen liegen die Auswirkungen auf das soziale Umfeld bei Depressionen, Isolation, Jobverlust, Gewalt und Aggression gegen Familienangehörige.

Dabei sind die Dimensionen erschreckend: Rund 37.000 Wohnungslose, 190.000 Arbeitslose und 174.000 Personen in Mindestsicherung rekrutieren sich aus dieser Personengruppe. Leidtragende sind meist Frauen und Kinder. Endstation ist oft das Frauenhaus, denn bei Einnahme bewusstseinsverändernder wie auch legaler Drogen sinkt im Dauerkonsum die Hemmschwelle gegenüber Frauen und Kinder.

Das Vorbild für Kinder ist fatal. Jedes 4. Kind wächst in einem Umfeld auf, in dem zumindest ein Elternteil im Übermaß trinkt. Damit tragen sie ein 4-6 Mal höheres Drogenrisiko. Heute kommen 12- bis 15-Jährige zum Entzug. Auch in der Drogenpolitik hat Rot-Grün damit völlig versagt. Drogenfreiräume sowie der legale Konsum von Heroin und Kokain sind indiskutable Forderungen für Regierungsparteien.

Die FPÖ fordert mehr Anreize für freiwillige Maßnahmen und einen Mix von gesundheitsbezogenen sowie kriminalitätsbekämpfenden Maßnahmen:

-Präventionsmaßnahmen bereits ab dem Kindergarten
-Drogentests bei von betrieblichen Gesundenuntersuchungen -Einbeziehung der Drogenvorsorge in der Schule
-Keine Verharmlosung von Drogen
-Strenge Strafen für Dealer, Abschiebung ausländischer Dealer -Vernetzung von Datenbanken
-Drogenkontrollen im Verkehr nicht nur bei Alkohol
-Ausbau von medizinisch-psychologischen Therapieplätzen. -Aufstockung der Polizei
-Mehr Arbeitsplätze und Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche

Bei den harten Drogen darf nicht vergessen werden, dass 80% der Drogendealer aus dem Ausland kommen. Die FPÖ fordert beim Verkauf an Minderjährige drakonische Strafen, die auch lebenslänglich bedeuten können bzw. die sofortige Ausweisung und Verbüßung der Strafen im Heimatland der Rauschgifthändler. Die österreichischen Gefängnisse sind ja teilweise zu Wellness-Oasen für Schwerkriminelle umgestaltet worden, die ihre abschreckende Wirkung auf die Verbrecher aus aller Herren Länder verloren haben, sagt Schütz. (Schluss)otni

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien
4000/81747

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0004