Maier: Weniger Straftaten in der Fußball-Bundesliga

Neue Rechtslage und Präventionsarbeit der Polizei erfolgreich

Wien (OTS/SK) - Als "erfreulich" bezeichnete heute, Freitag, SPÖ-Konsumentenschutzsprecher und Mitglied im Sportausschuss des Nationalrats, Johann Maier, die Tatsache, dass in der Fußball-Bundesliga die Anzeigen und Straftaten rückläufig sind. Allerdings wies der SPÖ-Abgeordnete darauf hin, dass in der Ersten Liga und in den Regionalligen im Gegenzug dazu ein Anstieg zu verzeichnen ist. "Die positive Entwicklung in der Bundesliga zeigt, dass die neue Gesetzeslage und die hervorragende Präventionsarbeit der Polizei greifen. In der Ersten und den Regionalligen sind die Sicherheitskräfte allerdings weiterhin gefordert, einen Stadionbesuch als Familienereignis sicherzustellen", so Maier, der darauf hinwies, dass auch von Seiten der Polizei die bestehenden strafrechtlichen Bestimmungen als ausreichend betrachtet werden. ****

Die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des SPÖ-Abgeordneten durch die Innenministerin ergab, dass die polizeilichen Festnahmen vor, während und nach Fußballmeisterschaftsspielen in der tipp 3 Bundesliga powered by T-mobile gegenüber den letzten beiden Saisonen von 90 bzw. 137 Festnahmen auf 46 zurückgegangen sind. Auch die gerichtlich strafbaren Handlungen haben sich gegenüber der vorletzten Saison geradezu halbiert und die Verwaltungsstrafdelikte massiv abgenommen. Die Anzahl der Verletzten ist ebenfalls zurück gegangen, massiv reduzierten sich die Anzeigen nach dem Pyrotechnikgesetz.

Im Gegensatz dazu haben die Festnahmen in der Heute für morgen -Erste Liga massiv zugenommen. Statt sechs Festnahmen 2009/2010 und 12 in der Saison 2010/2011 gab es in der letzten Saison 54 Festnahmen. Auch die gerichtlich strafbaren Handlungen haben sich gegenüber der vorletzten Saison vervierfacht, enorme Steigerungen waren auch bei den Verwaltungsstrafdelikten zu verzeichnen. Bei den verordneten Sicherheitsbereichen gab es eine Zunahme von vier auf 37.

"Diese Zahlen müssen Grundlage für die weitere Tiefenanalyse und einen zukünftigen Handlungsrahmen sein", betonte Maier abschließend, der in diesem Zusammenhang auch auf das Projekt "Die Welle gegen Gewalt" hinwies, das erfolgreich Präventionsarbeit an Schulen und in Vereinen und Fanclubs geleistet habe und daher unbedingt weiterzuführen sei. "Es zeigt sich, wie wichtig die Präventionsarbeit der Polizei ist, wie viel bereits erreicht wurde und wo noch besonderer Handlungsbedarf besteht. Es muss sichergestellt sein, dass Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus keinen Platz im Sport haben. In diesem Sinne muss die Arbeit weitergehen." (Schluss)

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