Brosz zu Rauswurf eines APA-Fotografen: FPK demokratiepolitisch in der Steinzeit

Grüne empfehlen Prüfung rechtlicher Schritte gegen wiederholten Rauswurf

Wien (OTS) - "Die FPK bewegt sich demokratiepolitisch zurück in
die Steinzeit", kommentiert der Mediensprecher der Grünen, Dieter Brosz, den Rauswurf eines Fotografen der APA bei der gestrigen Landtags-Sondersitzung. FPK-Landtagspräsident Josef Lobnig ließ den APA-Fotografen Gert Eggenberger aus dem Plenarsaal entfernen.

"Nicht nur, dass die FPK gestern bereits zum dritten Mal aus dem Sitzungssaal vor einer demokratischen Abstimmung flüchtete, nun schränkt die Partei des Landeshauptmanns auch die Pressefreiheit von einzelnen Journalisten ein. Es ist demokratiepolitisch völlig inakzeptabel, MedienmitarbeiterInnen von der Berichterstattung auszuschließen, wie es die FPK nun schon zum wiederholten Mal gemacht hat", kritisiert Brosz scharf.

"Durch die Einschränkung der Erwerbsfreiheit von Journalisten gefährdet die FPK zudem auch deren berufliche Existenz. Die Grünen empfehlen Journalisten und der Austria Presseagentur daher, die Vorgangsweise der Scheuch Brüder und der FPK rechtlich prüfen zu lassen. "Hier ist ein klares Zeichen für Presse- und Meinungsfreiheit notwendig", betont Brosz.

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
Tel.: +43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0003