FP-Matiasek: Was ist mit den Bäumen in Wien los?

Sima schweigt sich wieder aus

Wien (OTS) - Welkes Laub im August kannte man in Wien bisher eigrntlich nur bei Kastanienbäumen, die der Miniermotte zum Opfer gefallen sind. In diesem Jahr fielen jedoch ganze Baumreihen unterschiedlicher Arten mit welkem Laub und dürren Ästen auf, macht FPÖ-Stadträtin Veronika Matiasek aufmerksam. Besonders sei die Allee in der Hernalser Hauptstraße betroffen, aber auch entlang des Gürtels oder in der Universitätsstraße sind zahlreiche kranke Bäume zu sehen.

Nach Informationen aus der MA 42 soll es kein Schädling sein, der diese Baumkrankheit verursacht. Was ist also wirklich los?, fragt Matiasek und fordert eine umfassende Ursachenerhebung durch Fachleute, wobei der Frage der Bewässerung eine wesentliche Rolle zukommen sollte. Die saftig grünen Bäume etwa auf der Alserstraße zeigten ja, dass es sich nicht um ein flächendeckendes Phänomen handle, sondern offensichtlich mit Standort und Pflege zu habe.

Die ersten Anzeichen von vorzeitig dürrem Laub habe es bereits im Vorjahr gegeben, erinnert Matiasek. Auf Nachfrage wurde dies seitens der MA 42 "mit der großen Hitze im Juni" erklärt. Die derzeitige Situation sei jedenfalls nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, die ersten Bäume mussten ja bereits gefällt werden. Bevor man jedoch Ersatzpflanzungen tätigt, müsse geklärt werden, was zur Blatt- und Astdürre und damit zum Absterben der Bäume führt, betont Matiasek und fordert SPÖ-Umweltstadträtin Sima zum raschen Handeln auf. (Schluss)noti

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